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Bison-Damen wollen im Euroleague-Rückspiel Überraschung schaffen

Eldagsen. Die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg haben das Weiterkommen in der Euroleague noch nicht abgeschrieben, obwohl sie das Hinspiel gegen Noisy-le-Grand vor zwei Wochen mit 3:6 verloren. Heute steht in der Pariser Vorstadt das Rückspiel an.

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Eldagsen. Drei Tore sind beim Rollhockey schnell geschossen. Deshalb haben die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg das Weiterkommen in der Euroleague auch noch nicht abgeschrieben, obwohl sie das Hinspiel gegen Noisy-le-Grand vor zwei Wochen mit 3:6 verloren. Am heutigen Sonnabend steht in der Pariser Vorstadt das Rückspiel an. „Es wäre cool, wenn es klappen würde“, sagt Bison-Torjägerin Anna Hartje.

Außenseiterinnen sind die Bisons, die sich gestern Abend auf die Reise nach Frankreich machten, allemal. Dass die Hinspiel-Niederlage so knapp ausfiel, sei schon überraschend gewesen, gibt Hartje zu, die selbst zwei Tore beisteuerte. Und die Voraussetzungen sind nicht die besten für den SCBC. Denn in der Halle in Eldagsen wird gerade die Beleuchtung erneuert – trainieren können sie derzeit also nicht. „Aber eigentlich kriegen wir es auch immer ganz gut hin, auch wenn wir länger nicht trainiert haben“, sagt Hartje.

Für die Bison-Herren ist durch die Hallensperrung das Rollhockey-Jahr bereits beendet. Sie sollten in der Bundesliga heute eigentlich beim RSC Cronenberg antreten – die Wuppertaler haben aber als einziges deutsches Team das Achtelfinale des CERS-Cups erreicht und empfangen statt der Bisons heute Sporting Lissabon.

„Wir lassen es ruhig angehen diesen Monat“, sagt Bison-Chef Klaus Johansson schmunzelnd, „im Januar schlagen wir wieder zu.“ Am zweiten Wochenende des neuen Jahres tritt der SCBC dann zum Punktspiel in Walsum an.jab

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