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Bison Rollhockey startet in die Saison

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VON DIETER GÖMANN

Für die WM-Teilnehmerinnen Anna Hartje, Britt-Stina Johansson und Kim-Alina Henckels vom SC Bison Calenberg ist der Rollhockey-Alltag wieder eingekehrt. An diesem Wochenende fällt der Startschuss zur Punktspielsaison in der Damen-Bundesliga. Zum Auftakt wird am Sonnabend (15.30 Uhr) die RSG Darmstadt erwartet. Dann will das Trio mit seinen Mitspielerinnen einen erfolgreichen Start hinlegen.

Der Vizemeister des vergangenen Spieljahres trifft auf den Drittplatzierten. Das Spiel wird gleich zum Auftakt zu einer Standortbestimmung führt die Bisons, die auch in der neuen Saison ein ernstes Wort bei der Vergabe des Meistertitels mitsprechen wollen.

„Zum Kreis der Bewerber auf die deutsche Meisterschaft zählen auch in diesem Jahr wieder die vier Erstplatzierten der vergangenen Saison mit dem Titelverteidiger ERG Iserlohn, SC Bison Calenberg, RSC Darmstadt und TuS Düsseldorf-Nord“, stellt Bison Manager Klaus Johansson fest.

Wie schon im vergangenen Jahr mit der Vizemeisterschaft und der Qualifikation für die Europa League möchte er sich erneut für den europäischen Wettbewerb qualifizieren.

„Und wenn wir ganz oben mitmischen und uns sportlich dafür qualifizieren, sollte man auch starten“m so Johansson, dem insgeheim ein ganz großer Wunsch innewohnt: „Es wäre schön, wenn wir in naher Zukunft an unsere erfolgreichen 1990er Jahre anknüpfen können.“ Zum Verständnis – da hatte der SC Bison Calenberg ein Abonnement auf die deutsche Meisterschaft und stellen mit einigen wenigen Ergänzungsspielerinnen das Gros der Nationalmannschaft.

Im Hinblick auf die bevorstehende Saison haben sich bei den Bisons einige Veränderungen ergeben. „Personell sind wir sehr gut aufgestellt, denn mit drei Neuerwerbungen ergeben sich für Trainer Milan Brandt mehr Möglichkeiten in der Mannschaftsaufstellung als bisher“, betont Klaus Johansson.

Vom ESV Ansbach wechselten Angela Sturm als zusätzliche Torfrau und Paula Schreinecke als Feldspielerin in die Gehlenbachstadt. Dazu kommt von Viktoria Lauenau die 14-jährige Michaela Paul, die bereits in der Bison-Jugend gespielt hatte. Was die Ansbacher Neuzugänge angeht, spricht Johansson „von einer wirtschaft sehr guten Kombination, weil auch Spieler in unserer Herrenmannschaft in Ansbach beheimatet sind. Da die Damen wie auch die Herren zudem zu Hause und auswärts gleichzeitig zum Einsatz kommen, gibt es keine bessere Lösung.“

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