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Letztes Aufgebot verpasst Sensation beim ungeschlagenen Spitzenreiter nur knapp / Blitzverpflichtung Vedegis

BC Springe zwingt Barsinghausen in die Verlängerung

Basketball (ndz). Obwohl sie erneut in einer absoluten Notbesetzung antraten, boten die Bezirksliga-Herren des BC Springe dem TSV Barsinghausen lange Paroli und unterlagen im Derby beim ungeschlagenen Spitzenreiter erst nach Verlängerung 59:68 (17:12, 30:27, 46:43, 55:55).


Nur weil die Springer kurzfristig Zydrunas Vedegis, einen Freund von Paulius Kacinkevicius, in den Kader aufnahmen, hatten sie einen Reservespieler auf der Bank. Sie begannen – etwas verspätet, weil wieder einmal keine Schiedsrichter erschienen und zwei Barsinghäuser einsprangen – mit einer Zonenverteidigung, um Barsinghausens Schnellangriffe zu unterbinden. Vorne suchten sie erfolgreich Center Alexander Loth und setzten sich zwischenzeitlich auf 27:17 ab.

Der TSV glich nach der Halbzeitpause zum 36:36 aus, die Führung wechselte nun ständig. Springe ging mit einem Drei-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel, das geprägt war von harter Verteidigung. In der Schlussminute machte Barsinghausen das 55:55, Springe hatte zwei Sekunden vor dem Abpfiff den letzten Angriff.

Joachim Wolff spielte unter den Korb auf Loth, der von seinem Gegenspieler an der Ballannahme gehindert wurde – der Pfiff der Schiedsrichter blieb aber aus. In der Verlängerung hatten die Gastgeber leichtes Spiel mit den frustrierten Springern, die zudem auf Kacinkevicius nach dessen fünftem Foul verzichten mussten.

BC Springe: Loth (22), Kacinkevicius (14), Debbertin (10), Wolff (9), Pohlmann (4), Vedegis.

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