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Basketball: Partien kippen im Schlussviertel

SPRINGE/BAD MÜNDER. Drei Viertel lang lagen die Bezirksliga-Basketballer des BC Springe gegen den TSV Luthe zurück – und gewannen ihr Heimspiel noch 80:74 (32:36). Bei der TuSpo Bad Münder war es in der Bezirksklasse gegen den VfL Hameln II beim 61:71 (34:33) andersrum.

Bad Münders Maurice Duckhut versucht, an Hamelns Stefan Krause vorbeizukommen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die Springer waren mit nur einem Ersatzspieler angetreten und suchten gegen insgesamt zwölf Luther lange ihre Form. In der ersten Halbzeit blieb der BC trotz Schwächen an der Freiwurflinie immer in Schlagdistanz. Im dritten Viertel verloren sie aber immer mehr den Faden und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 14 Punkten hinten. Also setzten sie alles auf eine Karte – und wurden belohnt. Plötzlich saß jeder Wurf, vor allem aus der Distanz fanden die Gastgeber zu alter Stärke zurück. Und auch die Freiwürfe landeten jetzt im Korb. Mit einem 22:1-Lauf drehte Springe die Partie auf 73:65 drei Minuten vor Schluss – davon erholten sich die sichtlich verunsicherten Gäste nicht mehr.

BC Springe: Kacinkevicius (24), Debbertin (19), Chudzik (18), Nold (14), Wolff (3), Pilarski (2),

Die TuSpo rechnete sich gegen die starken Hamelner nicht viel aus, zumal nur sieben Spieler zur Verfügung standen, von denen zwei noch angeschlagen waren. Die Partie begann entsprechend, die Gäste führten nach dem ersten Viertel 21:9. Doch dann wachte Bad Münder auf, verteidigte druckvoller, zwang Hameln zu Ballverlusten und machte viele einfache Punkte durch Schnellangriffe. Hinzu kamen einige Dreipunktewürfe durch Chris Mohaupt, sodass die TuSpo mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Das gab Auftrieb, im dritten Abschnitt setzte sich Bad Münder sogar auf 51:42 ab. Im Schlussviertel machte sich die Personalnot allerdings bemerkbar. Die münderschen Center mussten wegen hoher Foulbelastung ungewohnt viele Pausen einlegen, zudem ließ die Kraft nach. So drehte Hameln die Partie wieder. „Wir können erhobenen Hauptes die Halle verlassen“, so TuSpo-Trainer Jochen Michels zufrieden.

TuSpo Bad Münder: C. Mohaupt (18), Fuchs (16), M. Mohaupt (15), Schröter (10), Dickhut (2), Iburg, Porcarelli.

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