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Zwei klare Niederlagen – 52 stürzt ab

Auswärts ist der Wurm drin

Kegeln (ndz). Die befürchteten Niederlagen kassierten die Bohle-Kegler von Springe 52 von den Auswärtsspielen der 2. Bundesliga in Lüneburg und Bergedorf. Zunächst gab es bei der KSG Lüneburg ein deutliches 5113:5217 (2:4, 0:3), tags darauf wurden die Springer von der SG Mohnhof-Neuengamme beim 5129:5303 (0:6, 0:3) förmlich vorgeführt. Mit jetzt 5:7 Punkten stürzten die Deisterkegler vom dritten auf den zehnten Platz in der Tabelle.


Lüneburg präsentierte sich in ausgezeichneter Verfassung. Vom Start weg konnten die 52-Akteure Werner Blödorn (848), Uve Bartsch (871), Lothar Deutscher (871), Tobias Haupt (838), Jürgen Ketelhake (849) sowie Uwe Gottschalk (836) nur neidlos die Leistung der Hausherren, deren Bester, Marcel Dubbe, 876 Holz kegelte, anerkennen. Vize-Sportwart Uve Bartsch: „Wir konnten den erforderlichen Wurf nur ansatzweise spielen. Die Niederlage geht deshalb auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.“

Glänzend eingestellt zeigte sich auch Mohnhof-Neuengamme. Eindrucksvoll spielten die Gastgeber auf und zertrümmerten vom ersten Wurf an jegliche Hoffnungen von Springe 52 auf den Gewinn des Zusatzpunktes. Karl-Heinz Bitter (853), Bartsch (854), Haupt (853), Deutscher (852), Gottschalk (861) und Blödorn (856) mussten tatenlos zusehen, dass die Bergedorfer, angeführt von Heiko Titze (900) und Carsten Bryde (890), ihr Pensum auf den anspruchsvollen Bahnen abspulten.

Werner Blödorn kommentierte das Geschehen deutlich: „Es ist der Wurm drin bei unseren Auftritten in der Fremde. Auch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine große Lücke.“ In zwei Wochen droht abermals Ungemach für die Springer. Dann gilt es erneut auswärts gegen Eintracht Neumünster und Komba Pinneberg zu bestehen.

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