weather-image
15°
Nettelrede braucht Punkte gegen den Abstieg, Eimbeckhausen muss im Titelrennen nachlegen

Aus verschiedenen Gründen unter Siegzwang

Fußball (bef/nie). Für Eimbeckhausen und Nettelrede stehen in der Kreisliga Hameln-Pyrmont morgen schon die nächsten Nachholspiele an. Der TSV gastiert um 19 Uhr bei der TSG Emmerthal, der VfB empfängt WTW Wallensen (19.30 Uhr).


Nach dem 2:3 gegen Marienau am Wochenende liegt Schlusslicht TSV Nettelrede schon sechs Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz. „Die Niederlage war ein erheblicher Dämpfer für uns. Immer wieder entscheiden unglückliche Situationen, die vom Gegner eiskalt bestraft werden“, bedauert TSV-Coach Dirk Hollmann, für den morgen also nur ein Sieg zählt: „Wir brauchen so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis. Wie, ist mir egal. Für mich zählt nur das, was am Ende über bleibt.“ Das Hinspiel gegen Emmerthal, das mit 32 Zählern den vierten Platz belegt, verlor Nettelrede unglücklich mit 1:2. Neben den Verletzten Björn Stargardt und Dennis Sürig muss Hollmann auf die gesperrten Rouven Gruner und Alen Coric verzichten. Hinter dem Einsatz von Steven Kirsch steht noch ein dickes Fragezeichen.

Michael Wehmann, Spielertrainer des VfB Eimbeckhausen, freut sich auf die Partie gegen Wallensen. „WTW liegt uns, denn das ist eine Mannschaft, die sich nicht nur hinten reinstellt, sondern auch ihr Heil in der Offensive sucht.“ Wehmann wird wegen einer Entzündung der Patellasehne wohl nur zuschauen, auch der beruflich verhinderte Sören Koss fehl. „Vielleicht nehme ich ein, zwei Spieler aus der zweiten Herren mit“, überlegt Wehmann.

Am Wochenende gelang den Eimbeckhäusern ein überraschende 2:0-Erfolg bei Spitzenreiter Bisperode. Ein weiterer Dreier muss folgen, „sonst war der Sieg gegen Bisperode absolut wertlos“, sagt Wehmann, der nach dem Erfolg auch eine gewisse Gefahr ausgemacht hat: „Einige Teams werden sicherlich aufhorchen und ihre Taktik gegen uns umstellen. Darauf müssen wir reagieren und jeden Gegner ernst nehmen. Wir haben bisher unsere Hausaufgaben gemacht und dürfen jetzt nicht fahrlässig werden.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare