weather-image
HF Springe zum Zweitliga-Absteiger Reinickendorfer Füchse II / Kuleshov-Team muss punkten

Auf Fuchsjagd in die Bundeshauptstadt

Handball (gö). Aller guten Dinge sind drei – aber bitte nicht für die Handballfreunde Springe, wenn diese heute Abend (20 Uhr) auf Fuchsjagd in die Bundeshauptstadt nach Berlin fahren und im Auswärtsspiel der 3. Liga bei der Bundesliga-Reserve der Reinickendorfer Füchse antreten müssen.

270_008_5010995_Fauteck.jpg

So hat die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov die beiden vergangenen Auswärtsspiele beim SV Hen-stedt-Ulzburg (34:38) und am vergangenen Wochenende beim Zweitliga-Absteiger TSV Altenholz (28:32) verloren. Mit dem Auftritt heute Abend im Horst-Kober-Sportzentrum – die Anwurfzeit wurde um eine Stunde nach hinten verlegt – werden sich die Handballfreunde Springe mit einem weiteren Zweitliga-Absteiger messen müssen.

Deshalb soll es bei den Springern eben nicht heißen „aller guten Dinge sind drei“, sondern mit einem Sieg bei den Jungfüchsen in Berlin will der Tabellenzweite in die Erfolgsspur zurückfinden. HF-Manager Dennis Melching hatte schon nach der Niederlage in Altenholz klipp und klar herausgestellt, dass es nicht mehr allein ein Zweikampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga ist.

Derzeit haben die ersten fünf Mannschaften glänzende Aussichten, den Meisterschaftskampf nicht nur zu beeinflussen, sondern sich selbst beachtlich in Szene zu setzen. Vor allem hat sich der HSV Hannover still und leise stark nach vorn gespielt. Das Team hat neun Spiele in Folge gewonnen und ist damit die Mannschaft der Stunde. Der Abstand auf die Handballfreunde beträgt nur noch zwei Zähler.

Jetzt gilt es für die Handballfreunde, mit einem Sieg Kontakt zu halten zum Spitzenreiter HSG Tarp/Wanderup einerseits und die Verfolger andererseits auf Distanz zu halten. „Die Füchse II sind nur sehr schwer einzuschätzen, da sie selten in der gleichen Formation spielen, vor allem wenn sie ihre Nachwuchsspieler Johannes Sellin und Colia Löffler aus dem Bundesliga-Kader einsetzen, sofern diese nicht dort im Einsatz sind. Wir müssen auf uns und unsere Leistung schauen, und dann sollte unsere Mannschaft die spielerischen Möglichkeiten für einen Sieg in Berlin haben“, betont HF-Manager Dennis Melching.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare