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Kluck kann trotz Handverletzung spielen und führt Oldenburg/Sünteltal zum 71:57 gegen Warendorf

Arzt gibt grünes Licht für Auftaktsieg der SG

Rollstuhlbasketball (jab). Sein Einsatz stand wegen einer Schnittverletzung an der Wurfhand lange auf der Kippe – doch rechtzeitig vor dem Hochball des ersten Saisonspiels in der 2. Bundesliga bekam Martin Kluck, Topscorer der SG Oldenburg/Sünteltal, vom Arzt grünes Licht. Er führte sein Team mit 30 Punkten zum 71:57 (35:28)-Auftaktsieg gegen den BBC Warendorf. Auch Neuzugang Niko Kavazis unterbrach für das Spiel einen Krankenhausaufenthalt und gab sein Punktspiel-Debüt für die SG.

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Den ersten Treffer der Saison machte Kluck gleich in der ersten Minute. Die Gastgeber setzten sich schnell mit 6:0 ab, doch Warendorf kam nach einer Auszeit besser ins Spiel und führte nach fünf Minuten 9:8. Zu Beginn des zweiten Viertels setzten sich die Gäste auf 22:17 ab, dann platzte der Knoten bei der SG, die 11:0 Punkte in Folge erzielte und so auf 28:22 davonzog. Mit einem Dreier sorgte Kluck für den 35:28-Pausenstand.

Das Spiel blieb in der zweiten Halbzeit ausgeglichen, die SG ging mit einem Acht-Punkte-Polster ins Schlussviertel. Es dauerte aber nur zwei Minuten, bis die wild entschlossenen Warendorfer auf 53:51 herankamen. Jetzt machte sich das harte Konditionstraining in der Vorbereitung bei den Gastgebern bezahlt. Zwei Minuten vor Schluss führten sie wieder mit 63:57. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte, foulten früh, um die SG an die Freiwurflinie zu schicken und so in Ballbesitz zu kommen. Die Sünteltaler behielten aber die Nerven und verwandelten sechs von acht Freiwürfen – dagegen gelang Warendorf kein Treffer mehr. SG-Trainer Harald Fürup war zufrieden. Zwar gab es in der neu formierten Defensive noch kleinere Abstimmungsprobleme, „aber daran werden wir in den nächsten Tagen arbeiten. Wichtig war, dass wir die Punkte in der eigenen Halle behalten haben“.

SG: Kluck (30), Caglar (17), Steinhardt (11), Möllenbeck (6), Schröder (4), Heise (3), Kavazis, Rahmouni-Alami, Gößling (n. e.).

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