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Andreas Tschöpe muss seinen Lanzarote-Urlaub verschieben

ALTENHAGEN. Eigentlich wollte Andreas Tschöpe im Mai Urlaub auf Lanzarote machen. Stattdessen fährt er jetzt ins bayerische Dillingen. Denn dort steigen die Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren.

Landesmeister der Herren 60: Altenhagens Andreas Tschöpe. Foto: Gömann
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Tschöpe hat sich mit seinem Sensationssieg in der Herren-60-Konkurrenz bei den Landesmeisterschaften in Hatten-Sandkrug für die DM qualifiziert.

„Ich habe es ja schon öfter mal unter die letzten Acht geschafft und wusste, dass ich irgendwo unter die besten Fünf gehöre“, sagte der Spieler von Bezirksligist SV Altenhagen, „aber ich hätte nie gedacht, dass ich hier gewinnen kann.“ Der Grund: Mit Joachim Beck von der TSG Ahlten gehörte ein ehemaliger Erstligaspieler zu Tschöpes Konkurrenten. In seinen sechs Spielen auf dem Weg ins Finale gab Beck einen Satz ab – Tschöpe dagegen ging sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale über fünf Sätze.

„Bei der Regionsmeisterschaft hatte Beck mich noch 3:0 geschlagen“, sagte Tschöpe, „der hat 150 QTTR-Punkte mehr als ich – eigentlich kann ich gegen den nicht gewinnen.“ Seit dem letzten Aufeinandertreffen hat Tschöpe allerdings das Material gewechselt, „ich habe am Wochenende aber auch in Höchstform gespielt – es hat alles gepasst“. Mit 3:1 gewann er das Finale gegen Beck.

Tschöpe gewann auch den Titel im Doppel. „Das war noch doller“, sagte er. Denn sein Partner Wolfgang Werner (Gümmer) war kurzfristig ausgefallen. Tschöpe spielte stattdessen mit Heiner Einhaus (Peheim) zusammen, den ihm die Turnierleitung vermittelt hatte. „Der passte zu mir“, sagte Tschöpe – er und sein Partner gaben in den vier Partien auf dem Weg zum Titel nur einen Satz ab.

Auch für Tschöpes Schwester Gabriele Gahlstorf, die für die TuSpo Bad Münder spielt, lief es in Hatten-Sandkrug. Sie wurde bei den Damen 60 im Einzel sowie im Doppel mit Jutta Poludniok (VfL Hameln) jeweils Dritte.

Seinen Lanzarote-Urlaub holt Tschöpe übrigens nach: „Den konnte ich verschieben.“

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