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Springe rechnet sich beim Spitzenreiter was aus

Als optimistischer Außenseiter zu Union

Fußball (jab). Favorit ist der FC Springe in der Bezirksliga 4 nicht mehr. Dafür läuft es einfach zu unrund. Am Sonntag (15 Uhr) ist die Elf von Trainer Franz Genschick sogar nur Außenseiter. Die Reise geht zu Spitzenreiter Union Stadthagen.

Lebt Fußball: Sönke Wyrwoll.

Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen. „Gegen Tündern war es auch so“, sagt Kapitän Stefan Meyer. Damals gewann der FCS mit 2:0. Es folgte ein Punkt in Barsinghausen. „Das zeigt, dass wir mithalten können“, so Meyer. Allerdings gibt es zu oft Rückschläge – wie zuletzt das 1:4 gegen Leveste. Eine unglückliche Niederlage, wie zum Beispiel schon die gegen Gehrden. Meyer will aber nichts schön reden. „Egal wie, wir haben die Spiele verloren. Punkt.“ Was ihn positiv stimmt: „Die Mannschaft zerfleischt sich nicht. Das spricht für ihren Charakter. Wir müssen jetzt aber auch mal Taten sprechen lassen.“

Meyer selbst ist nach seiner langwierigen Fußverletzung wieder ins Training eingestiegen, will aber zunächst in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Zumal auf den Manndeckerpositionen zuletzt Hussein Faour und Martin Sperling solide Leistungen ablieferten, auch Tim Dreyer hat wieder trainiert. „Ob es schon für einen Einsatz reicht, muss man abwarten“, sagt Meyer.

Dennis Offermann ist nach Magen-Darm-Problemen, die ihn gegen Leveste außer Gefecht setzten, wieder dabei. Julian Dettmer ist aus dem Urlaub zurück, wo er auch sein Knie, auf das er im Spiel gegen Barsinghausen einen Schlag bekam, auskurieren konnte. Sönke Wyrwoll hat schon gegen Leveste trotz angebrochener Rippe gespielt, ließ sich mit Spritzen und Bandagen fit machen. „Sönke lebt Fußball, daran kann man sich nur ein Beispiel nehmen“, sagt Meyer, der dem Spiel am Sonntag optimistisch entgegensieht: „Bei Union haben wir noch nie verloren. Wir wollen da was holen – da müssen wir auch.“

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