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Gestorf hält nach Niederlage die rote Laterne / FC Bennigsen vergisst das Toreschießen und muss noch zittern

Überheblichkeit des SC Völksen wird am Ende bestraft

Fußball (nie). Die 1. Kreisklasse Hannover-Land erlebte seit etwa vier Monaten wieder einen kompletten Spieltag. Während der FC Bennigsen sein zweites Heimspiel in diesem Jahr gewann, mussten der SC Völksen und der TSV Gestorf Niederlagen einstecken.


FC Bennigsen - TuS Harenberg 3:2 (2:1). Dass es am Ende noch ein Zittersieg für Bennigsen werden würde, damit hatte keiner der Besucher noch gerechnet. Vier bis fünf hochkarätige Torchancen der FC-Angreifer wurden in der ersten Halbzeit kläglich vergeben und hätten beinahe noch zu einem Punktverlust geführt. Dominik Harting (12.) und Lars Garbe (39.) besorgten die Bennigser Führung. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft führte zum Anschlusstreffer (42.). Kurz nach der Pause sogar noch der Ausgleich (47.) für die Gäste. Die Erlösung in der 74. Minute besorgte Agwan Gevorgjan und bescherte dem FC drei wichtige Punkte. FC-Trainer Nico Freier atmete nach dem Arbeitssieg auf: „Die Chancen hätten eigentlich für drei Spiele gereicht. Am Ende mussten wir noch zittern.“

SC Völksen - Tuspo Jeinsen 1:2 (1:1). „Wir glänzten mit Überheblichkeit. Das wurde am Ende bestraft“, tadelt SC-Coach Matthias Hey sein Team nach der desolaten Vorstellung gegen die Gäste. Björn Graw (30.) brachte Völksen in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Jeinsen noch ausgleichen. In der zweiten Hälfte hat Völksen dann völlig den Faden verloren und sich den Schneid abkaufen lassen. Folgerichtig kassierte man den Treffer (52.) zum 1:2-Rückstand, an dem SC-Keeper Gerrit Feuerhake nicht ganz unbeteiligt war. Auch bis zum Schluss gab es beim SC kein Aufbäumen mehr.

SpVg Laatzen II - TSV Gestorf 4:2 (1:0). Eine erneute Niederlage musste der TSV Gestorf einstecken und übernahm in der Tabelle die rote Laterne. Per Freistoß gingen die Gastgeber durch Peter Steinbrück (23.) in Führung. Der Ausgleich für Gestorf gelang Sven Mertens (57.). Kurz darauf war es erneut Steinbrück (63.), der die Führung für die Gastgeber besorgte. Sieben Minuten später schlug Steinbrück erneut zu und das Spiel schien entschieden zu sein. Als wiederum Sven Mertens (72.) per Kopf zur Stelle war und den Anschlusstreffer markierte, keimte wieder etwas Hoffnung bei den Gestorfern auf. Ein Freistoß aus 20 Metern machte diese jedoch wieder zu Nichte und besiegelte den 4:2-Endstand. „Eigentlich war heute mehr drin. Die Unsicherheiten in der Defensive wurden leider bestraft“, so TSV-Coach Toto Gottschalk.

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