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Trainerwechsel eine Woche vor Ende der Winterpause: Heiko Böhm übernimmt den Posten

Ära Vogt bei der TuSpo Bad Münder ist beendet

Fußball (jab). Die Winterpause in der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont endet am nächsten Wochenende. Die Ära Thomas Vogt bei der TuSpo Bad Münder ist schon eineinhalb Wochen früher vorbei. Am Dienstag leitete Vogt zum letzten Mal das Training beim Tabellen-Vorletzten, einen Tag später kam die Trennung. „In beiderseitigem Einverständnis“, wie TuSpo-Abteilungsleiter Peter Böhm betont. „Es kam überraschend für mich“, sagt Vogt. „Ich hätte es bis zum Ende der Saison durchgezogen, aber die Welt geht für mich nicht unter.“ Das Training am Donnerstag leitete Böhm selber, in der kommenden Woche übernimmt dann sein Bruder Heiko, vorerst bis zum Saisonende.

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„Die Chemie hat nicht mehr gestimmt“, sagt Peter Böhm, der hofft, dass die Mannschaft unter dem neuen Trainer „jetzt besser mitzieht“. Die Spieler hätten offenbar eine andere Auffassung in Sachen Disziplin und Zuverlässigkeit, sagt Vogt. „Wenn du freitags telefonierst wie ein Bekloppter, um eine Mannschaft für ein Testspiel zusammenzukriegen, hast du auch die Nase voll. Aber das ist jetzt nicht mehr mein Problem.“

Zum Ende der Hinrunde hatte es schon einmal nach einer Trennung von Vogt ausgesehen. Damals hatte die Mannschaft um ein Gespräch mit dem Vorstand gebeten – ohne den Trainer. „Dabei ging es nicht um mich. Ich war ganz schön angefressen, dass das so dargestellt wurde“, sagt Vogt.

Jetzt übernimmt also Heiko Böhm. Der trainierte die TuSpo schon einmal in früheren Bezirksklassen-Zeiten, saß auch in Hamelspringe auf der Bank und zuletzt bis 2005 beim VfB Eimbeckhausen. „Eigentlich wollte ich nicht mehr“, sagt er, „wenn nicht mein Bruder gefragt hätte, würde ich es nicht machen. Mal sehen, was dabei rauskommt“, sagt er.

Viel weiß er noch nicht über sein neues Team. Ein Spiel hat er während der laufenden Saison nicht gesehen, bei den letzten beiden Trainingseinheiten schaute er zu. Zwei Einheiten bleiben ihm, um seine Spieler vor dem ersten Punktspiel kennenzulernen. Dann geht es gleich gegen seinen Ex-Klub Eimbeckhausen II, eine Woche später kommt Nienstedt – zwei Kellerduelle zum Auftakt.

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