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Zweitligist plant nach Niederlage in Gladbach Beschwerde beim Verband / Leif Johansson verletzt raus

7:10 – Bisons fühlen sich vom Schiri verschaukelt

Rollhockey (jab). Zweitligist SC Bison Calenberg ist sauer auf den Schiedsrichter. In ihm hatten die Springer den Hauptschuldigen für die 7:10 (4:4)-Niederlage im zweiten Saisonspiel beim GRSC Mönchengladbach ausgemacht. „Wir haben das Spiel gefilmt und werden das Video zum Verband schicken“, kündigt SCB-Coach Klaus Johansson an. Dass er eine Neuansetzung des Spiels erwirkten kann, glaubt er allerdings nicht.

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Die Gäste monierten vor allem zahlreiche unberechtigte Penalties für Gladbach, während auch grobe Fouls der Hausherren ungeahndet geblieben sein sollen. So sei Leif Johansson, der bis dahin Gladbachs Torjäger und Kapitän Yannik Schröder aus dem Spiel genommen hatte, mit einem gezielten Schlag auf den Knöchel verletzt worden (18.) und konnte nicht mehr weiterspielen. „Mit Leif hätten wir auch gegen den Schiri gewonnen“, so Klaus Johansson gallig.

Der sah einen starken Auftritt seiner Mannschaft, die in Unterzahl eine 2:0-Führung durch Leif (5.) und Reik (6.) Johansson vorlegte, als Joaquim Ido eine Zwei-Minuten-Strafe absaß (5., 6.). „Da habe ich gedacht, wir hätten sie im Sack“, so der SCB-Coach. Ido zum 2:3 (15.) und Leif Johansson zum 3:4 (19.) sorgten für weitere Gäste-Führungen, die Gladbach jedoch immer wieder ausglich.

Bis zum 6:5 (Reik Johansson/34.) blieben die Bisons dran, dann setzte sich Gladbach mit drei Treffern zwischen der 41. und 43. Minute vorentscheidend auf 9:5 ab. Ido betrieb mit seinen beiden Treffern nur noch Ergebniskosmetik.

SC Bison: G. Johansson – Dröger, R. Johansson, L. Johansson, E. Johansson, Mallonn, Ido.

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