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SV Henstedt-Ulzburg ist der erwartet starke Gegner / Springer Defensive diesmal zu harmlos

34:38 – jetzt hat es die HF Springe erwischt

Handball (gö). Es wurde das erwartet schwere Spiel, und die Auswärtshürde war diesmal im Gegensatz zum Vorjahr zu hoch. Beim Tabellenvierten SV Henstedt-Ulzburg mussten die Handballfreunde Springe im sechsten Saisonspiel der 3. Liga Nord mit einer 34:38 (14:17)-Niederlage erstmals das Parkett als Verlierer verlassen.

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Dass die Gastgeber aufgrund ihrer erheblichen Verstärkungen zur neuen Saison – sechs von acht Spielern haben Zweitliga-Erfahrung – stärker sind als dies aus dem 12:6-Punktekonto vor dieser Begegnung hervorging, war im Springer Lager allen bekannt.

Und wie sich die Bilder gleichen: Lag das Team von Trainer Oleg Kuleshov im vergangenen Heimspiel gegen SC Magdeburg II frühzeitig mit 2:8 im Rückstand, wiederholte sich Ähnliches auch am Sonnabend in Henstedt-Ulzburg. Auch hier erwischten die Springer keinen guten Start und lagen schnell mit 1:4 Toren zurück. Diesem Rückstand sollten die Gäste während der gesamten 60 Minuten hinterherlaufen.

Eine sicherlich spielentscheidende Schwächung mussten die Handballfreunde über sich ergehen lassen, als Mannschaftsführer Daniel Deutsch in der 19. Minute mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Beide Unparteiische ahndeten eine Abwehraktion des Springer mit dem Spielausschluss.

„Diesen Verlust hatte die Mannschaft nicht von eben auf jetzt verkraftet und benötigte einige Zeit, ihren Spielrhythmus wiederzufinden“, betonte HF-Pressesprecher Jens Buchmeier.

Bis zur Halbzeit hielten die Gäste die Begegnung offen, mussten aber stets einem Rückstand von bis zu vier Toren hinterherlaufen, ehe nach 30 Minuten beide Teams mit einer 17:14-Führung der Gastgeber durch die beiden Unparteiischen in die Pause geschickt wurden.

Hellwach kamen die Springer aus der Halbzeit zurück und konnten durch die Treffer von Fabian Hinz, Nils Eichenberger und Claus Karpstein zum 17:17 ausgleichen. Hoffnung keimte bei der Mannschaft und den 50 mitgereisten Fans auf, doch postwenden trafen die Gastgeber drei Mal in Folge und sorgten für den alten Drei-Tore-Abstand.

In der Folge konnten die Gäste den Rückstand stets verkürzen, doch eine entscheidende Wende gelang den Handballfreunden allerdings nicht mehr. „Am Spielende siegte SV Henstedt-Ulzburg verdient mit 38:34 Toren“, bekannte Buchmeier.

„Wir haben heute in der Defensive nicht zu unserem Spiel gefunden. 38 Gegentore sind eindeutig zu viel. Der Sieg von Henstedt-Ulzburg geht vollauf in Ordnung, da wir kein Mittel gegen den starken Rückraum gefunden haben“, äußerte Torwart An-dreas Stange nach der Begegnung.

HF Springe: Stange, Herold – Hinz (10/7), Karpstein (7), Eichenberger (6/2), Tsoufas (4), Fauteck (3), Djuric (2), Deutsch (2), Kolditz, Hermann, Gorpishin, Behnke.

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