weather-image
19°
HF Springe kassieren Niederlage beim VfL Fredenbeck / 23 Fehlversuche kosten Erfolgserlebnis

27:31 – eine Achterbahnfahrt ohne Ende

Handball. Mit einer 27:31 (13:15)-Niederlage kehrten die Handballfreunde Springe vom Gastspiel beim VfL Fredenbeck an den Deister zurück. In einem Spiel auf Augenhöhe vor 700 Zuschauern fiel die Entscheidung erst in den letzten acht Minuten der Begegnung. Damit gab es nach der großartigen Leistung in der Vorwoche gegen die HSG Tarp-Wanderup wieder einen Rückschlag, und die Achterbahnfahrt setzt sich fort mit einem Verharren in der unteren Tabellenregion.

270_008_5898533_Riganas.jpg

Autor:

Dieter Gömann

In der Anfangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Nach zehn Minuten brachte Charalampos Mallios das Springer Team mit 4:3 in Front und in der 19. Minute war die erstmalige Zwei-Tore-Führung zum 9:7 fällig.

Individuelle Fehler in der Folge und mehrere Fehlversuche im Abschluss rächten sich, denn zwei Minute später hatten die Gastgeber den 9:9-Ausgleich erzielt. Trainer Oleg Kuleshov nahm das erste Team-Time-out, das allerdings seine Wirkung verfehlte. Die beiden folgenden Treffer erzielte der VfL Fredenbeck, der nach einem 11:9-Zwischenstand mit der 15:13-Führung in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht wesentlich – mit Ausnahme der ständigen Zwei-Tore-Führung der Gastgeber. Springe blieb dran, und Daniel Deutsch erzielte den 19:19-Gleichstand (37.). Zwei Zeitstrafen im Sekundentakt für Daniel Deutsch und Claus Karpstein steckten die Handballfreunde erfolgreich weg, denn in Unterzahl brachte Nikolaos Riganas Springe mit 23:22 in Führung. Nach dem 25:25-Ausgleich für die Gastgeber (52.) schlugen die spielentscheidenden Minuten für Fredenbeck, das sich auf 29:26 (57.) absetzen konnte. Kuleshov nahm das zweite Team-Time-out – musste aber 60 Sekunden später die rote Karte für Nikolaos Tzoufras nach dessen dritter Zeitstrafe hinnehmen. Fredenbeck traf in der Schlussphase noch zweimal und behielt mit 31:27 die Oberhand.

Betreuer Carsten Meyer notierte für die Springer 23 Fehlversuche. „Das war der Knackpunkt für die Mannschaft, in der Torwart Andreas Stange – er hielt drei Strafwürfe – und Daniel Deutsch mit zehn Treffern herausragten. Insgesamt war mehr drin als diese Niederlage.“

HF-Manager Dennis Melching zeigte sich verständlicherweise sehr enttäuscht: „Wir haben durchaus die Möglichkeiten gehabt, beide Punkte aus Fredenbeck mitzunehmen. Allerdings gelingt es uns derzeit nicht, die herausgespielten Chancen auch in Tore umzumünzen. Wir müssen weiter hart an uns arbeiten.“

HF Springe: Kinne (n. e.), Stange – Kolditz (n. e.), Tzoufras (4), Eichenberger (1), Riganas (3), Mallios (5/1), Karpstein (2), Gorpishin (n. e.), Deutsch (10), Hinz (2).

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare