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HF Springe spielen in Rimpar insgesamt 20 Minuten in Unterzahl – halten die Partie aber bis kurz vor Schluss offen

22:26 – Zeitstrafen eine zu große Hypothek

Würzburg/Springe. Die Handballfreunde Springe warten weiter auf ihre ersten Zweitliga-Punkte. Beim DJK Rimpar Wölfe hielten sie die Partie gestern in der Würzburger s.Oliver-Arena vor fast 1700 Zuschauern zwar lange offen, verloren aber doch noch klar mit 22:26 (8:13). Anders als zuletzt gegen Nordhorn zeigten die Springer sich gestern kämpferisch – zehn Zeitstrafen waren am Ende aber eine zu große Hypothek. „Mit so vielen Zeitstrafen kannst du kein Zweitliga-Spiel gewinnen“, so HF-Trainer Sven Lakenmacher.

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Autor:

Jörg Rieger und Jan-Erik Bertram

Torhüter Robert Wetzel und Rückraumspieler Maurice Herbold fehlten bei den HF verletzt. Bei den Gastgebern, die bis gestern ebenfalls auf den ersten Saisonsieg gewartet hatten, mussten mit Tom und Lars Spieß sowie Patrick Schmidt ebenfalls wichtige Spieler passen. Die Personalsituation schien beide Teams zusammenzuschweißen. Die Abwehrreihen bestimmten zunächst das Geschehen, beide Torhüter, Max Brustmann bei Rimpar, Mustafa Wendland bei den HF, parierten viele Würfe. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Rimpar allerdings ab und führte zur Pause klar.

Die Gäste hatten die Partie aber längst noch nicht abgeschrieben. In den ersten fünfeinhalb Minuten nach Wiederanpfiff traf nur Springe – beim 13:13 durch einen von Fabian Hinz verwandelten Siebenmeter war alles wieder offen. In Führung gingen die HF nicht, glichen aber immer wieder aus. Maximilian Schüttemeyer hatte jetzt seine stärkste Phase und traf aus dem Rückraum fünfmal.

Jetzt war es ein packendes Zweitliga-Spiel, das hin und her wogte. Zwar hatten beide Teams etliche Fehlversuche – kämpferisch gab aber jeder alles. Den kleinen Unterschied machte vielleicht DJK-Torwart Max Brustmann , der durchgehend stark hielt, während Wendland im zweiten Durchgang etwas abbaute. Und: Die Siebenmeterbilanz ging klar an die Gastgeber: Zwölfmal traten sie an den Punkt, die Springer nur fünfmal.

Kleiner Mutmacher für die Springer: Rimpar war in seine erste Zweitliga-Saison mit 1:13 Punkten gestartet, schaffte den Klassenerhalt und belegte im zweiten Jahr schon den fünften Platz.

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