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VfV Concordia Alvesrode hat Ü 50 von Hannover 96 zu Gast / Gastgeber feiern 5:1(4:0)-Sieg

200 Besucher erleben Flutlichteinweihung

Fußball (gö). Ein interessantes abendliches Spektakel erlebten rund 200 Besucher auf dem Sportplatz in Alvesrode. Zur Flutlichteinweihung hatte der VfV Concordia Alvesrode das Ü 50-Team von Hannover 96 eingeladen. Nach spannenden zwei Mal 35 Minuten mussten die Gäste in eine 1:5 (0:4)-Niederlage einwilligen.

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Der amtierende Niedersachsenmeister – als 7er-Mannschaft auf kleinem Feld und kleine Tore – wagte sich in Alvesrode auf das Großfeld und musste überraschend die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen, die ein Oldie-Team, bestehend aus fünf Spielern der ersten Herren und sechs Spielern der Alten Herren, aufgeboten hatten.

Obendrein musste Hannover 96 kurzfristig auf fünf Stammspieler verzichten. Da war Hans Krämer (Völksen), dem dieses Team der „Roten„ sehr ans Herz gewachsen ist, verständlicherweise sehr verärgert. „Das darf einfach nicht passieren, dass man den Gastgeber so vor den Kopf stößt und sich obendrein noch an seinem Spielerkader bedienen muss, um eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können“, so Krämer.

Mangelware herrschte auch an einstigen bekannten Spielerpersönlichkeiten im Team von Hannover 96. Einzig „Hammer“ Herbert Pösger, der einst zum Bundesligateam der Hannoveraner zählte, war den älteren Besuchern bekannt beziehungsweise noch ein Begriff.

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Benjamin Scholz (7.) eröffnete den Torreigen für die Gastgeber. Schon vier Minuten später erhöhte Björn Hengst (11.) auf 2:0, um danach mit seinem Treffern zwei und drei (20., 24), für reinen echten Hattrick zu sorgen. Das 4:0 bedeutete zugleich den Halbzeitstand.

Nach der Halbzeit war es zunächst ein verteiltes Spiel, das zwar spannende Torraumszenen hatte, doch Tore wollten zunächst nicht fallen. Carsten Grube, vom VfV Concordia ausgeliehen, verkürzte auf 1:4 (42.). In der 48. Minute musste der 96-Torwart wegen Verletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Alfred Riek in die Mannschaft, nachdem er zuvor beim VfV ausgewechselt worden war.

Er riskierte bei einem Concorden-Angriff (64.) Kopf und Kragen, konnte aber den Ball per Fußabwehr nur ins eigene Tor spitzeln und sorgte so für das 5:1 der Gastgeber. Das war zugleich der Endstand.

Nach Bekunden der „Roten“ hatte es ihnen viel Spaß gemacht, und beim gemütlichen Beisammensein wurde bereits ein Rückspiel angeboten.

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