Lokalsport
Mehr als ein gewonnener Satz ist nicht drin Faustball (jab). Dabei sein ist alles – das olympische Motto galt auch für die Jugend 16 des TSV Eldagsen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Bennigsen. Die war im Zehnerfeld nur dabei, weil der TSV anlässlich des 150-jährigen Bestehens die Ausrichtung des Turniers übernommen hatte. Sportlich qualifiziert hatte sich die Mannschaft nicht – entsprechend chancenlos war sie gegen die besten Teams aus den Landesverbänden Niedersachsen, Rheinland und Westfalen.

Die Jugend 16 des TSV Eldagsen, stehend v. l.: Dominik Höfer, Marcel Becker, Torben Othmer, Dennis Teppe; hockend v. l.: Lukas Twick, Thomas Sträter, Felix Hagemann, Manuel Mahlert, Dominik Wolter.
Gegen den späteren Finalisten TSV Bardowick kassierten die von Heiner Josuttis trainierten Eldagsener zum Auftakt eine 4:11, 9:11-Niederlage, es folgte ein 6:11, 5:11 gegen den SV Moslesfehn. Gegen den TV Asberg gewann Eldagsen den ersten Satz mit 11:3. „Der wurde wie ein Sieg gefeiert“, sagt TSV-Sprecher Andreas Buntefuss. Möglich, dass dadurch die Konzentration nachließ – die folgenden beiden Sätze gewann Asberg jeweils mit 11:5. Im letzten Vorrundenspiel gab es für Eldagsen eine 1:11, 2:11-Klatsche gegen den Leichlinger TV – mit den Entscheidungen am zweiten Tag hatten die Gastgeber als Gruppenletzter damit nichts mehr zu tun.
Die eigentlichen Endspiele am Sonntag waren die Halbfinale – denn in denen wurden die beiden Fahrkarten zur Deutschen Hallen-Meisterschaft Ende des Monats in Friedrichshafen ausgespielt. Das erste Semifinale gewann der SV Armstorf mit 9:11, 11:6, 11:7 gegen Leichlingen, im zweiten setzte sich Bardowick klar mit 11:8, 11:7 gegen Moslesfehn durch.
Es kam zur Neuauflage des Landesmeisterschafts-Endspiels, das Armstorf im Januar in zwei Sätzen gewonnen hatte. Diesmal gewann Bardowick den ersten Durchgang mit 11:7. Armstorf kämpfte sich aber noch in die Partie und gewann die nächsten Durchgänge jeweils mit 12:10.