Springe

Tausende Besucher machen zweite Springer Wirtschaftsschau zum Erfolg
Von Markus Richter

Wirtschaftsförderer unter sich: Anike Fritz im Gespräch mit Gebhard Reese und Anika John aus der Nachbarstadt Bad Münder.

Springe. Was für ein ereignisreiches Wochenende in der Deisterstadt: Rund um den Museumshof präsentierten sich mehr als 100 Firmen und 30 heimische Vereine auf der Springer Wirtschaftsschau.

Die Zahl der Besucher – sie lässt sich nur schwer schätzen. Selbst die Veranstalter des Springer Werbe- und Informationsring (WIR) wagten keine genaue Prognose. Vorstandsmitglied Stefan Rust freute sich, dass unter der Regie von Projektmanager Detlef Fuhrmann der Zuspruch im Vergleich zur Premiere vor zwei Jahren noch gesteigert werden konnte. Dass der Organisator in Bad Münder ausgebootet wurde, kann Rust nicht nachvollziehen: „Hier ist alles super gelaufen, ich würde mich dafür aussprechen, ihn für das nächste Mal wieder zu engagieren.“ Auch seitens der Aussteller vernahm Rust nach eigenen Angaben kaum Kritik zum Konzept.

Einziges Manko soll die mangelhafte Ausschilderung der Messe gewesen sein, sagten einige Besucher. Und die strömten aus nah und fern am Sonnabend und vor allem am Sonntag nach Springe – sämtliche Parkplätze rund um den Museumshof waren restlos überfüllt. Auch das herrliche Herbstwetter lieferte seinen Anteil zum Gelingen der Schau.

Bei der Eröffnung am Sonnabendmorgen rückte Bürgermeister Jörg-Roger Hische das durch die Diskussion um das Aufstellen der Autobahnschilder angeknackste Verhältnis der Nachbarstädte wieder ins rechte Licht: „Wenn es um gemeinsame Vermarktung geht, passt zwisschen Bad Münder und Springe kein Blatt.“ Auch spielte er auf die Sanierung des Rathauses an (NDZ berichtete): „Als Stadt haben wir eine Verantwortung für die Wirtschaft vor Ort – wenn wir könnten, würden wir gern öfter heimische Firmen einbinden.“ Auch einen kleinen Seitenhieb in Richtung CDU konnte sich Hische nicht verkneifen: „Die SPD hat die Chance erkannt, sich mit einem eigenen Stand zu präsentieren…“ An dem sammelten die Genossen übrigens Stimmen für eine Gesamtschule in Springe.


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Artikel vom 06.09.2010 - 00.00 Uhr
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