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Glanzvoller Schlusspunkt des Sommer-FestivalsAlice Sara Ott: der Klavier-Nachwuchsstar beim Konzert...
Bennigsen (wlz). Der Klassikstar und Echo-Gewinner Alice Sara Ott setzte den glanzvollen Schlusspunkt des 15. Sommer-Festivals auf dem Rittergut Bennigsen. Ihr Klavier-Recital endete erst nach großem Applaus und zwei Zugaben. Es bot Musikgenuss auf höchstem Niveau.
„Die Menschen sollten mehr mit Tönen kommunizieren“. Das hatte sich Roderic von Bennigsen, Initiator des Festivals, zu Beginn des Konzertes gewünscht. Argumente hierfür lieferte die erst 22-jährige Ott eindrucksvoll und stark im Ausdruck. Ihr Vortrag von Klavierstücken der Komponisten Beethoven, Chopin und Liszt bezauberte die Zuhörer. Sie überzeugte besonders mit einem poetischen Vortrag und starken Überleitungen. Speziell begeistern konnte sie mit den Stücken von Chopin und Liszt.
Roderic von Bennigsen war vor vier Jahren bei einem Wettbewerb auf die junge Künstlerin aufmerksam geworden. Ott hatte er jetzt als kommenden Stern angekündigt – und nach dem Konzert wäre hinzuzufügen: auch heute schon mit beachtlicher Strahlkraft. Alice Sara Ott ist eine musikalische Begabung, die international große Beachtung findet. Auftritte unter anderem in Japan, Russland, Frankreich, Italien, der Schweiz, Dänemark legen davon Zeugnis ab. Ihr Können schlägt sich auch in der Auszeichnung mit Preisen nieder. Bereits im Alter von 13 Jahren erhielt sie den „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu. Und so bekommt sie beispielsweise im Oktober in Essen den Echo-Klassik-Award als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“.
Mit dem Klavierkonzert am Sonntag schloss das 15. Sommerfestival. Roderic von Bennigsen zeigte sich zufrieden mit dem künstlerischen Niveau und auch mit der Resonanz beim Publikum.
Tausende haben die Konzerte in den vergangenen Jahren besucht. Der Festivalerfolg motiviert den Festival-Gründer, weiterzumachen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Absicht, junge begabte Künstler bei dem Festival herauszustellen. Die Vorbereitungen für 2011 laufen bereits. „Überraschungen sind zu erwarten,“ so Roderic von Bennigsen.