Springe

Frühlingsmesse – aller guten Dinge sind drei

Eldagsen (vob). Anbieter aus den Bereichen Gastronomie, Mode, Schmuck und Handwerk waren ebenso vertreten wie das Energie- und Umweltzentrum oder die Stadtwerke Springe. Neben den ansprechend und informativ gestalteten Ständen verliehen mehrere Bühnendarbietungen der Veranstaltung eine besondere Würze. Die Idee, in der Hallenmitte eine Fläche für Unterhaltung und Gastronomie auszuweisen, wurde von den Besuchern mit viel Lob bedacht.

So begeisterten am Sonnabend Jungen und Mädchen von Kita und Grundschule mit liebevoll eingeübten Vorführungen. Am Sonntag unterhielten Comedian Thorsten Hitschfel, die Highland-Dragon-Pipe-Band und die Alvesroder Deistermusikanten die Besucher. Für das leibliche Wohl bei der Frühlingsmesse war mit verschiedenen Getränken, Backwaren, Wok-Gerichten, aber auch klassisch mit Pommes und Co. gesorgt.

Gerd Schwarz, Sprecher der Werbegemeinschaft, zeigte sich von Organisation und Umsetzung in der neuen Umgebung begeistert. „Es ist uns gelungen, im Rahmen der Frühlingsmesse einen attraktiven Branchenmix zusammenzustellen und für ein schönes Ambiente zu sorgen“, freute er sich. Zwar sei der Umzug mit Mehrkosten verbunden gewesen, nicht zuletzt durch die Anschaffung eines Teppichbodenbelags zum Schutz des gesamten Hallenbodens. „Dennoch haben wir es geschafft, die Miete für die Stände in einem sehr zivilen Rahmen zu halten“, zeigte er sich zufrieden.

Anlässlich der Eröffnung beglückwünschten Ortsbürgermeister Ralf Burmeister und der Erste Stadtrat Hermann Aden die Werbegemeinschaft zur dritten Auflage. „Hier sieht man, dass wir in Eldagsen einen gut funktionierenden Einzelhandel haben“, lobte Burmeister und nutzte die Gelegenheit, noch einmal für die umstrittene Stadtsanierung zu werben. Deren Umsetzung sei wichtig, um die positive Grundsituation zu erhalten und darüber hinaus auch auf den gesamten Geschäftsbereich entlang der Langen Straße auszuweiten. Das Vorhaben, das wegen der angespannten Haushaltslage auf der Kippe steht, ist nach Worten Burmeisters eine dringend erforderliche Investition in die Infrastruktur „und somit auch in den Einzelhandel“. Aden verteidigte eine eventuelle Zuschusskürzung für das Sanierungsprojekt im laufenden Jahr 2010, machte aber deutlich: „Es wäre schlimm, wenn alles komplett fallen gelassen würde.“

Artikel vom 15.03.2010 - 00.00 Uhr
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