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Wisentgehege wird zur Sportarena

ALVESRODE/SPRINGE. Kreative Köpfe in Alvesrode und dem Wisentgehege haben mit dem „Wisent Run“ am 11. August eine neue Veranstaltung aus der Taufe gehoben. Das berichtete jetzt Gehegeleiter Thomas Hennig.

Der Vorstand des Wisentgehege-Fördervereins Thomas Hennig (v.l.), Thomas Freutel, Gerhard Bormann, Erhard Stehr und Brigitte Kieth blicken auf das Jahr zurück. Foto: KRAUSE

Autor:

Reinhold Krause

Bei diesem Lauf auf einem drei Kilometer langen Rundkurs durch das Wisentgehege werden in Kooperation mit der Laufsparte vom VfV Concordia Alvesrode vier Laufdisziplinen mit unterschiedlichen Streckenlängen gestartet. Der „Wisent Run“ ist nicht nur eine Premiere, sondern auch offiziell vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) anerkannt.

Gleichzeitig berichtete der Förderverein „Freunde des Wisentgeheges“ über die Arbeit: „Die vergangenen zwei Jahre haben wir etwas im Sparmodus agiert“, gab der Vorsitzende Thomas Freutel bekannt. Doch jetzt ist der Förderverein auf die neuen Bauten stolz. Alle Wisente haben auf ihrem Areal eine eigene Fütterungs- und Fanganlage. Besonders der Neubau der Anlage bei den Flachland-Kaukasus-Wisenten duldete aufgrund der Arbeitssicherheit, des Herdenmanagements und vor allen Dingen der Tierhygiene keinen Aufschub.

Mittel der Niedersächsischen Landesforsten standen dafür nicht zur Verfügung und so hat der Förderverein die alleinige Finanzierung in Höhe von etwa 150 000 Euro übernommen. Aktuell zahlen 1490 Mitglieder einen Beitrag – das sind 40 mehr als 2015. Die Freiwilligen tragen dazu bei, die Projekte zu realisieren und während zahlreicher Veranstaltungen oder den monatlichen Arbeitseinsätzen im Gehege zu helfen. Leider, das bedauerte Freutel sehr, ist der Kreis der Besucherführer massiv zurückgegangen. Freutel hofft auf mehr Unterstützung, denn bereits am 4. März bietet die Tochter des Gehegeleiters, Melina Hennig die erste Schulungsveranstaltung für die sogenannten Gehege-Scouts an. Auch am „Wisent Run“ bringen sich die Förderer mit ein, denn die Startgebühren fließen in die Arbeit des Fördervereins, der damit Projekte im Gehege finanziell unterstützt. Trotz witterungsbedingtem schwachen Saisonstart sei es gelungen, mit 170 000 Besuchern das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr noch zu steigern. Erfreulich sei auch, dass immer mehr Besucher die Spezialangebote wie der Wolfspflegertag oder die Wolfserlebnisnacht mit Übernachtung in einem Schlaf-Fass wahrnehmen.

Bei den Neuwahlen zum Vorsitzenden sowie der Schriftführerin Brigitte Kieth gab es keine Veränderungen. Sowohl Kieth, als auch Freutel, wurden wiedergewählt. Kleiner Wermutstropfen: die Vereinsfahrt nach Holland mit Besuch des Biotops Isselburg sowie Übernachtung und Grachtenfahrt in Amsterdam ist bereits ausgebucht.

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