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Kürbisfest lockt hunderte Besucher ins Wisentgehege / Mitmachaktionen begeistern Jung und Alt

Von dickköpfigen Beeren und fruchtigen Waffeln

Alvesrode (col). Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad – mehr hätte sich das Wisentgehege für sein Kürbisfest am gestrigen Sonntag gar nicht wünschen können. Die Besucher mussten bereits um die Mittagszeit etwas Geduld bei der Parkplatzsuche aufbringen, wurden dafür aber durch das Programm im Tierpark mehr als entschädigt.

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Kaum einen freien Platz mehr gab es zwischendurch beim Kürbisschnitzen. Vor allem die kleinen Besucher machten sich mit Eifer daran, gruselige Gesichter zu formen – auch wenn hier und da mal die Hilfe der Eltern vonnöten war, weil sich die orangefarbene Beere als dickköpfig erwies.

Der Duft des Waffelstandes machte dabei richtig Appetit und erklärte die lange Schlange, die sich hier bildete. Auch bei der Kürbissuppe langten die Besucher kräftig zu. Frank und Karin Apostel probierten eine kleine Flasche Kürbissekt vom Hofladen Jänsch und waren begeistert: „Da nehmen wir uns gleich noch eine große Flasche für zu Hause mit“, sagte Karin Apostel, „die genießen wir dann auf der Terrasse.“

Aber auch abseits des „Kürbisplatzes“ an der Kreuzung zum Barfußweg ließ sich viel erleben. Andreas und Claudia Becker aus Nienstädt waren schon morgens um 10 Uhr mit ihrem Enkel Finn in Alvesrode eingetroffen. Der Zweijährige erkundete mit großen Augen das Gehege und die vielen Tiere. Besonderen Spaß hatte er beim Entenfüttern.

Ihre kreative Seiten konnten Besucher bei allerlei Bastelaktionen ausleben: Beim Wildschweingehege entstanden aus Naturmaterialien wie Kastanien kleine Kunstwerke. An der Köhlerhütte wurde – passend zu den von Silke Remme vorgetragenen Kinderliedern – gebastelt. Eine bleibende und schön duftendende Erinnerung an den Tag im Wisentgehege waren auch die Seifenkugeln und die Duftsäckchen mit Kräutersalz.

Großer Andrang herrschte wie immer auch bei den Flugvorführungen im Falkenhof und der Präsentation der Timberwölfe. Leider musste die Schäferei Untere Mühle ihre Tiere zu Hause lassen, „wir sind aber beim Märchenfest im nächsten Jahr wieder dabei“, versprach Mark Jacobi.

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