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Elchmädchen Jamie-Lee verlässt das Wisentgehege

ALVESRODE. Tausche Elch gegen Schwarzstörche: Das Wisentgehege-Team hat sich am Mittwoch von Elch-Nachwuchs Jamie-Lee und Zwillingsbruder Mats verabschiedet. Sie wurden am Mittag in ein Gehege bei Bielefeld gebracht.

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Saskia Helmbrecht Volontärin zur Autorenseite

Am 14. Mai 2016 – etwa zwölf Stunden vor Beginn des Eurovision Song-Contest (ESC) mit dem Auftritt der bekannten Bennigser Sängerin – kamen das Elchmädchen zur Welt. Beide wogen bei der Geburt etwa neun Kilogramm. Jamie-Lee ist die Tochter von Elchmutter Silvia, die Hennig vor sieben Jahren von Hand aufgezogen hat.

Hennig hatte schon länger den Plan, ein neugeborenes Tier auf den Namen der „The Voice of Germany“-Gewinnerin zu taufen – und weil der ESC auch noch in Stockholm stattfand, hatte das Team in dem Elch das ideale Maskottchen gefunden, schließlich sind Elche die Wappentiere Schwedens. „Wir sind stolz darauf, dass es jemand aus Springe so weit gebracht hat. Ganz egal, wie viele Punkte Jamie-Lee letztlich holt“, betonte Gehegeleiter Thomas Hennig vor einem Jahr gegenüber der Neuen Deister-Zeitung. Am Ende belegte die heute 19-Jährige mit dem Song „Ghost“ den letzten Platz.

Vor dem Zaun verfolgten gestern einige Besucher den Transport der beiden Elche. Ein Tierarzt versetzte die Tiere in eine Kurznarkose, um sie mit einem großen Tragetuch in den Transporter zu verladen. Als sie im Anhänger lagen, konnte die Narkose vom Tierarzt wieder aufgehoben werden, sodass Jamie-Lee und Mats nach nur wenigen Minuten wieder wach waren. Transportiert werden müssen sie nämlich bei Bewusstsein, sagt Hennig.

„Die beiden sind in Ostwestfalen gut aufgehoben, ich habe mir den privaten Betrieb schon mehrmals angesehen“, sagt Hennig.

Häufig werden mit dem Gehege Tiere getauscht. „Selten fließt da wirklich Geld“, berichtet Hennig.

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