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Besucherandrang beim Kürbisfest im Wisentgehege

SPRINGE. Das goldene Oktoberwetter hat sich für das Wisentgehege mehr als ausgezahlt: Kurz nach 10 Uhr konnten die Besucher keinen Parkplatz mehr ergattern. Der Kürbistag erwies sich wieder einmal als Publikumsmagnet.

Wisentgehege

Autor:

Reinhold Krause

Bereits zum elften Mal haben Cornelia Tripke und ihr Team ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt. Star an diesem Tage war allerdings der König des Herbstgemüses, der Kürbis. Schon von Weitem leuchteten die großen orangefarbenen Früchte vom Anhänger des Eldagser Hoflieferanten vor dem Wolfsgehege. Kinderaugen leuchteten wiederum, wenn die Jüngsten davor standen, um sich einen auszusuchen. Es gab kaum noch einen Platz an den vielen aufgestellten Tischen. Drei, vier Kürbisse wurden teilweise in Gemeinschaft zu Halloweenfratzen geschnitzt und ausgehöhlt. Während sich die Erwachsenen um das äußere Erscheinungsbild kümmerten, langten die Kinder teilweise bis zum Ellenbogen in den Kürbis hinein, um mit dem Eisportionierer das Fruchtfleisch herauszuholen. „Diese Kürbisse, man nennt ihn Halloweenkürbis, sind nicht zum Verzehr, sondern nur zum Schnitzen geeignet“, betonte Michael Jänsch vom Eldagser Hoflieferanten. Doch auch so konnten die Besucher den leckeren Geschmack anderer Kürbissorten in vielfältiger Weise genießen. Ob Suppe, Waffeln oder auch ein Gläschen Kürbissekt: lange Schlangen vor den Ständen zeugten von seiner Beliebtheit. Wer sich den Kürbis lieber zu Hause zubereiten wollte, für den stand eine Auswahl bereit.

Neben den üblichen Programmpunkten wie der Flugschau oder der Wolfspräsentation waren für die Jüngeren zahlreiche Stationen vorbereitet. Bastelarbeiten und Kinderlieder über die kleinen und großen Tiere bei Silke Remme sowie ein Ausflug in die spannende Welt der Pilze beim Experten Hubert Klimke lösten sich ab mit dem Bau von Nistkästen am Stand des Naturschutzbundes. Interessant war auch ein Schülerprojekt des Wilhelm-Busch-Gymnasiums aus Stadthagen: „Wie kann man im Alltag Plastikmüll vermeiden?“ Mit einem Quiz, Bastelangeboten als Recycling, Ideen und Informationen wollten die fünf Schüler auf das Problem Plastikmüll aufmerksam machen. Nichts aus Plastik, sondern rein herbstliche Naturmaterialien standen in einem Zelt daneben den Besuchern zur Verfügung.

Aus Waldrebe und Efeuranken bastelten sie ausgefallene Herbstkränze. Kräftig zuschlagen mussten die Kinder an der Schmiedestation von Siegmund Kupka aus Eldagsen. Filigraner war dagegen das Filzen, eine Mitmachaktion des Waldpädagogikzentrums. Die Manufaktur Deisterseife präsentierte die Welt der Seifen und Düfte. Viel Zuspruch erhielt Geschichtenerzähler Bollmann. Er verstand es, die Kinder und die Erwachsenen in seine Erzählungen einzubeziehen und auch zum Mitmachen beim Wichteltanz zu bewegen.

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