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Zeltstadt für Adventsmarkt in Altenhagen I

ALTENHAGEN I. Eine Zeltstadt für einen Adventsmarkt ist in der Gegend wohl eher selten anzutreffen, aber in Altenhagen I haben die Pfadfinder vom Stamm Chico Mendes wieder für eine komplette Überdachung des Kirchplatzes gesorgt.

Hier wird der beste Sägemeister gesucht: Zahlreiche Aktionen runden das Programm in Altenhagen I ab. FOTO: LÜDERSEN

Autor

Friedhelm Lüdersen Reporter

So konnten die Besucher – geschützt vor dem Wetter und in gemütlicher Atmosphäre – auf dem überdachten Kirchplatz in einer neuen riesigen Großjurte und mehreren normalen Jurten verweilen.

Überall gab es etwas gegen Hunger und Durst. In zwei Jurten brannten sogar Lagerfeuer, sodass die Besucher sich aufwärmen konnten. Punsch gab es beim Schützenverein, Pommes bei der Feuerwehr, Bratwurst beim Tennisverein und bei den Eolenhäger Schuindöschers gab es diesmal statt Kartoffelpuffer, sie wurden doch von vielen vermisst, Rosmarin-Kartoffeln mit Champignons. In der Kaffeestube im alten Schulhaus drängten sich die Besucher dicht an dicht. Das Gemeindehaus wurde vom DRK-Ortsverein betreut und beim Dart-Club gab es eine große Auswahl an Glühwein. Der Kindergarten war wieder dabei, las für die Kleinsten am Lagerfeuer Geschichten und verkaufte kleine Geschenke.

Aktionen gab es auch beim Sportverein. Dort wurde auf eine Dartscheibe geworfen. Beim Gesangverein wurde wieder der Holzsägemeister gesucht. Zum dritten Mal dabei war das Dorf-Kultur-Erbe. Das Team hatte seinen Laden geschlossen und war mit einem Stand unter das Zeltdach gezogen. Hier gab es Äpfel und Nüsse. Aber auch Bastel- und Handarbeiten, selbst gemachte Marmeladen und Liköre wurden angeboten.

Auch für Unterhaltung war gesorgt. Der Posaunenchor Bad Münder/Hachmühlen trat unter der Leitung von Stephan Bothur auf. Er spielte draußen vor der Kirchentür. Unterm Zeltdach und dicht gedrängt standen die Zuhörer. Es gab kaum noch ein Durchkommen.

Diese Vielfalt kam bei den Besuchern super an – und das wiederum sorgte bei Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer für Freude. Friedrich Mund, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, war besonders stolz, dass es so viele Besucher nicht nur aus dem Ort, sondern auch aus benachbarten Dörfern zum Adventsmarkt gezogen hat. Sogar aus Bad Münder waren Besucher gekommen.

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