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Der erste Budenzauber der Saison in Gestorf

GESTORF. Traditionell sind sie immer die Ersten, die mit Glühweinbuden und Kunsthandwerkerständen die Weihnachtsmarktsaison einläuten: Und auch 2017 hat Gestorf bei dem Thema die Nase vorn – zumindest, was den Termin angeht.

Prosit: Wilfried Klußmann und Elke Bittl (oben) trinken Glühwein, während Ingeborg Vonholt für den Kirchenchor Waffeln verkauft. FOTO: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Aber auch sonst glänzt gestern Abend der Markt im Schatten der Kirche mit etlichen kleinen und großen Dingen. An allererster Stelle muss genannt werden, dass der Erlös der Buden, die vorwiegend Gestorfer Vereine betreiben, zugunsten der Aktion Brot für die Welt geht.

Der Krambambuli-Punsch am Stand der SPD Gestorf schmeckt trotzdem – oder gerade deshalb. Die Genossen haben ein „Glühwein-Kontrast-Programm“ organisiert und kredenzen stattdessen den Punsch, der ursprünglich ein Studentengetränk war. „Er besteht aus speziellem Weißwein und Tee“, weiß Bernd-Georg Höfer. Und wer zuviel davon genossen hat, dem steht der Sinn womöglich nach einem Fischbrötchen. Die werden am Stand des DRK-Gestorf verkauft: Matjes- oder Bismark-Brötchen, Lachsbrot oder Heringssalat von Christa Sterling, Herta Meißner und Gudrun Steckel.

Und Weihnachtsschmuck in allen Formen und Farben sowie Handarbeitsartikel gibt es im Kirchenraum. Während sich im Gemeindehaus die Müden und Hungrigen zum Schlemmen versammeln.

Alle zufrieden? Alle zufrieden, versichert Elke Bittl, die erstmals aus einem Ortsteil von Pattensen angereist ist: „Alles super hier“, resümiert sie über ihre Premiere beim Gestorfer Weihnachtsmarkt. Und der Glühwein, der schmecke auch schon.

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