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Der Bürgerbus als Bindeglied in Bad Münder

BAD MÜNDER. Das Gesundheitswesen? „Unserer größter Arbeitsmarkt, das entspricht auch unserem Selbstverständnis als Kurstadt“, sagt Bürgermeister Hartmut Büttner. Und die Bildungseinrichtungen? Auch sie lobt der Rathauschef: „professionell“, seien sie – aber auch „autark“.

„Das Gesundheitswesen ist unserer größter Arbeitsmarkt, das entspricht auch unserem Selbstverständnis als Kurstadt“, sagt Bürgermeister Hartmut Büttner.
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Denn viele von ihnen bewirten ihre Gäste vor Ort, bieten ihnen Schlafgelegenheiten und Freizeitangebote. Der Weg runter vom Deisterhang in die Stadt, er ist nicht nur räumlich weit.

Und doch hat sich etwas getan, sagt Büttner: Stadt und Hang sind aneinandergerückt, durch etwas, das der Bürgermeister einen „Glücksfall“ nennt: den Bürgerbus. Kur- oder Rehagäste nutzten das Angebot der ehrenamtlichen Organisatoren gerne, um einen Abstecher in die Innenstadt zu machen oder zwischen Bahnhof und den Einrichtungen zu pendeln.

Der nach und nach erfolgte Fahrplan-Ausbau und die neue Tarifstruktur der Öffis „beleben das Geschäft – und so kommen auch mehr Menschen in die Kernstadt“, hofft Büttner.

Die Zahlen der Bürgerbus-Mannschaft belegen Büttners Theorie: Die Haltestellen am Haus Deister und Haus Weser der Mediclin gehören zu den am stärksten genutzten, auch an der Deister-Süntel-Klinik steigen viele Fahrgäste ein – genau wie am Bahnhof. Zur Wahrheit gehört aber auch: Sehr viele Bürgerbus-Nutzer steigen auch am Halt „Verbrauchermarkt“ ein und aus – direkt neben dem Rohmel-Center: „Da wird vieles abgefangen“, räumt auch Büttner ein. Für ihn wäre es lohnenswert, das Angebot weiter auszubauen und auf die Bedürfnisse der Betreiber und von deren Gästen anzupassen: „Ich glaube aber, da besteht von allen Seiten grundsätzlich große Aufgeschlossenheit. Den Kontakt zu den verschiedenen Gesundheits- oder Bildungsanbieter bezeichnet Büttner grundsätzlich als gut – zu manchen sei die Verbindung naturgemäß intensiver – etwa zur Arbeiterwohlfahrt, die lange Träger der
Deister-Süntel-Klinik war und einst auch mit der Stadt zusammen als Gesellschafter der Getour auftrat. Man stehe in jedem Fall in Kontakt und versuche, die Wünsche und Bedürfnisse der Einrichtungen zu berücksichtigen.

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