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Notfallambulanz: Treffen mit Ärzten geplant

SPRINGE. Wie geht es weiter mit der Notfallambulanz? Bürgermeister Christian Springfeld stellt klar: „Der Druck ist groß – bis Ende 2018 ist nicht mehr viel Zeit.“

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Sozialministerium in dieser Woche die Genehmigung für die Ambulanz im früheren Krankenhausgebäude erteilt.

Springfeld steht als Folge einer Vereinbarung mit Region und Klinikum schon länger in Kontakt mit heimischen Ärzten. Er will einerseits deren mittelfristigen Planungen für ihre Praxen abfragen. Und andererseits klären, wie diese Pläne zusammenpassen mit einem Medizinischen Versorgungszentrum, für dessen Einrichtung auch die Mitwirkung der Ärzte benötigt würde.

Das Zentrum ist aus Sicht der Region die momentan vielversprechendste Nachfolge-Möglichkeit für die Notfallambulanz, für die es nach 2018 kaum noch einmal eine neue Genehmigung geben dürfte. Springfeld hat inzwischen auch Kontakt zur Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen aufgenommen, einem Zusammenschluss niedergelassener Ärzte – etwa zum Zweck des gemeinsamen Einkaufs. Geplant sei etwa ein Gesprächsabend mit Genossenschaftsvertretern und den heimischen Medizinern. Auch das Diakoniezentrum Jägerallee sei inzwischen in die Gespräche eingebunden; nicht nur dort sei das Interesse an einer langfristigen medizinischen Versorgung groß, so der Bürgermeister.

Nach der SPD pochte gestern auch die Regions-CDU auf ein tragbares Konzept für die medizinische Versorgung in Springe. Die Klinikumsgeschäftsführung sei nun in der Pflicht, so CDU-Regionsfraktionschef Bernward Schlossarek.zett

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