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Notfallambulanz in Springe: „Wichtiger Meilenstein“

SPRINGE/HANNOVER. Noch in diesem Monat soll eine erste Entscheidung über die Zukunft der Notfallambulanz im Krankenhaus fallen: Dann muss der Krankenhaus-Planungsausschuss des Landes über den Antrag vom Betreiber, dem Klinikum Region Hannover, entscheiden.

Vor der Entscheidung: Die Notfallambulanz. FOTO: MISCHER
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Das Unternehmen hatte eine befristete Verlängerung der Ende des Jahres auslaufenden Erlaubnis für das ungewöhnliche Konstrukt beantragt. Lehnt das Land ab, gehen zum 31. Dezember im Krankenhausgebäude die Lichter aus. Bei Region und KRH spricht man denn auch von einem „wichtigen Meilenstein für die künftige Entwicklung der Notfallversorgung in Springe“.

Eine erhoffte Verlängerung der Betriebserlaubnis wollen KRH und Region gemeinsam mit der Stadt nutzen, um ein auch von der Politik gewünschtes langfristiges Konzept für eine 24-Stunden-Notfallversorgung in Springe auf den Weg zu bringen. Wie berichtet, hat Bürgermeister Christian Springfeld bereits mit den heimischen Ärzten Kontakt aufgenommen, um ihre grundsätzliche Bereitschaft für Optionen wie die Mitarbeit in einem Ärztezentrum auszuloten. „Parallele Gespräche von Region oder KRH mit den Ärzten vor Ort wären nicht sinnvoll“, heißt es bei der Region. Vielmehr müsse das künftige Konzept gemeinsam mit der Stadt entwickelt werden – „so wie das ja auch in der Vergangenheit geschehen ist“, so eine Sprecherin.

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