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Krankenhaus-Interessenten beklagen Gebäude-Zustand

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Autor:

VON CHRISTIAN ZETT

Das Problem spiegle sich auch in der Reaktion der Interessenten wieder, die sich den Bau bislang angeschaut hätten.

Und das, sagt Springfeld, seien gar nicht so wenig gewesen: Es habe Anfragen für medizinische und pflegerische Nutzungen genauso gegeben wie von Betreibern, die sich ein Tagungshotel hätten vorstellen können: „Ich spreche laufend mit Interessenten, Ideengebern, war mit Investoren im Gebäude. Bewegung ist schon da – bisher hat nur niemand zugeschlagen.“

Eine Hürde war bislang die Vermietung des Gebäudes an das Land – für bis zu vier Jahre. Nachdem die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft jedoch nie Realität wurde, war der Vertrag wieder aufgehoben worden: „Gut, dass sich das Land flexibel gezeigt hat“, sagt Springfeld: „Das Regionsklinikum ist jetzt wieder unser direkter Ansprechpartner.“

Und kommt dann auf die zweite Hürde zu sprechen: „Der Zustand des Gebäudes hätte besser sein können.“ Für Interessenten hätte sich schnell ein „enormer“ Investitionsbedarf gezeigt: „Wenn man an dieses Krankenhaus-Skelett wieder Fleisch bekommen möchte, ist das schon eine Herausforderung.“

Beim Auszug vor gut einem Jahr habe das Klinikum „alles entfernt, was nicht niet- und nagelfest war“ – übrig geblieben sei eine „Gebäudehülle“. Als Beispiel für den unsanften Umgang führt Springfeld Leitungen an, die einfach aus der Wand gerissen worden seien: „Das macht es natürlich schwerer, sich eine Nachnutzung offen zu halten.“

Das Klinikum reagierte gestern auf die Vorwürfe: Der Gebäudezustand sei „altersbedingt akzeptabel“, so ein Sprecher. Sanierungs- und Umbaumaßnahmen müssten abhängig von der konkreten weiteren Nutzung geprüft werden.

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