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Marock oder Friedrich – oder doch Lampe?

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Autor:

von Sandra Hermes

Die Situation ist aber auch verzwickt. Zwar ließ Amtsinhaber Carsten Marock (SPD) mit 2311 Stimmen seinen CDU-Kontrahenten Karl-Heinz Friedrich (2129) knapp hinter sich – allerdings sind die Christdemokraten stärkste Partei im Ortsrat der Kernstadt und erhalten einen Sitz mehr als die SPD. Folglich dürfen sie, so ist es üblich, den Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters vorschlagen.

„Es wird richtig spannend“, sagt Friedrich. Entscheidend sind aus seiner Sicht die Stimmen von Grünen, FDP, Freier Wählerschaft – und von Uwe Lampe, der selbst gerne das Amt hätte.

Ihm sei erst mal wichtig, dass die CDU ihr Ziel erreicht und die Mehrheit im Orts- und Stadtrat erhalten habe. „Wenn ich jetzt auch noch Ortsbürgermeister werde, wäre das schon eine hohe Anerkennung für mich“, betont Friedrich.

SPD-Kandidat und Titelverteidiger Carsten Marock hofft hingegen darauf, dass es für ihn im Amt weitergeht. „Betrachtet man die reine Stimmenmehrheit, habe ich es auch verdient“, sagt er.

Ganz nach dem Motto „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“ sieht Einzelkandidat Uwe Lampe das Rennen um den Ortsbürgermeisterposten. Er räumt sich selbst noch Chancen ein. „Man darf nicht nur nach der rechnerischen Mehrheit gehen“, sat er. Ihm sei es lieber, wenn alle Beteiligten darüber sprächen – und zusammen die beste Entscheidung für Springe treffen würden. „Ich möchte das Wir im Ortsrat mit Leben erfüllen“, sagt er.

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