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Jamie-Lee Kriewitz aus Bennigsen holt den Sieg bei der Pro-Sieben-Gesangsshow

Wir sind „The Voice“

Sie hat es geschafft: Jamie-Lee Kriewitz aus Bennigsen holt den Sieg bei der Pro-Sieben-Gesangsshow „The Voice of Germany“ – und das deutlich: Mit 38,29 Prozent überzeugte sie am Donnerstag das Publikum. Der erste eigene Song „Ghost“ ist das einzige Lied der Teilnehmer, das es in die Top 100 der Charts geschafft hat.

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Autor:

von Jennifer Schüller

Bennigsen. Eigentlich war sie nur zum Casting gegangen, um herauszufinden, wie weit sie kommen würde. Damit gerechnet, dass sie am Ende tatsächlich den Titel „The Voice of Germany“ mit nach Hause nimmt, hat Jamie Lee Kriewitz aus Bennigsen jedoch nicht. Gestern Abend setzte sie sich gegen ihre verbliebenen drei Mitstreiter durch. Und das deutlich – sie gewann mit 38,29 Prozent vor dem Zweitplatzierten Ayke Witt.

„Jamie-Lee übertrifft unsere Erwartungen einfach immer wieder“, sagte Michi Beck. „Wir sind total stolz auf sie.“ Sowohl allein als auch im Duett mit der britischen Popsängerin Jess Glynne zeigte Kriewitz, dass die Bühne mittlerweile ihr zweites Zuhause ist. Selbstbewusst, authentisch und mit unglaublich viel Gefühl sang sie sich in die Herzen des Publikums.

Dass die 17-Jährige bei den Zuschauern besonderes beliebt ist, zeichnete sich früh ab. Mit ihrem bunten und ausgeflippten Stil mauserte sie sich zum Paradiesvogel der Staffel, bewies Wiedererkennungswert. Doch es ist nicht nur ihr außergewöhnlicher Stil, der sie von den anderen Kandidaten absetzte.

Der erste eigene Song der Bennigserin, die Gänsehaut zaubernde Ballade „Ghost“, den sie gestern eindrucksvoll im bunten Kostüm mit aufgenähtem Glitzergeist präsentierte, ist das einzige Lied, das es in die Top 100 der deutschen Charts geschafft hat. Mehr als 200 000 Mal wurde das zugehörige Video angeklickt – mehr als doppelt so oft wie die der anderen Kandidaten.

Angefangen hatte das „The Voice“-Märchen für Kriewitz mit dem Song „The Hanging Tree“. Mit ihm konnte sie alle Jury-Mitglieder überzeugen. Sie entschied sich dafür, mit Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier zusammenzuarbeiten. Offensichtlich die richtige Entscheidung. „Jamie ist eine geborene Popkünstlerin. Wenn sie singt, ist sie alles andere als verkleidet“, so die zwei Musikgrößen.

Was jetzt auf Kriewitz wartet? Das vermutlich größte Abenteuer ihres Lebens. Die Single „Ghost“ ist bereits in den Charts. Mit ihrem Sieg wird der Song vermutlich noch ein wenig weiter nach oben klettern. Und Kriewitz’ Fans können sie auch live erleben. Direkt nach Weihnachten geht es für die Bennigserin und die anderen Kandidaten auf große Tour. Am Sonnabend, 9. Januar, ist sie in Hannover. Tickets für das Konzert gibt es bei der NDZ.

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