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Bundesgesundheitsminister Rösler Ehrengast beim fünften Grünkohlessen der NDZ

Wintergemüse regt Spendenbereitschaft an

Springe (ric). Ein paar Stunden zuvor, da nahm die Gesundheitsreform von Union und FDP hat im Bundesrat ihre letzte Hürde. Abends dann hatte Dr. Philipp Rösler das Thema aus Berlin wohl auch in Springe immer noch im Hinterkopf: Beim Grünkohlessen der Neuen Deister-Zeitung pries der Bundesgesundheitsminister im festlich dekorierten Saal des Jagdschlosses Niedersachsens berühmtestes Gemüse an. Humorvoll zeigte er sich, aufgeschlossen und sympathisch.

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Röslers augenzwinkernd geäußerter Tipp: Jede Woche einmal Grünkohl essen und das einhundert Jahre lang – „dann können Sie sehr alt werden.“ In seiner launigen Rede nahm der 37-jährige promovierte Arzt kein Blatt vor den Mund, berichtete von Gastwirten, die früher Schnapsleichen und heute erfrorene Raucher vor der Tür hätten, davon, wie zwei ältere Damen neben ihm im Zug von einem gut aussehenden, witzigen und intelligenten Politiker sprachen – und dann wohl doch den McAllister meinten. Mehr als 70 geladene Gäste klatschten begeistert Beifall, zu ihnen zählten auch der Präsident des Landesrechnungshofs, Richard Höptner, die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (Matthias Miersch brauchte länger für die Anfahrt aus Berlin als sie), die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg, Vertreter der örtlichen Wirtschaft wie Uta Rabe (WIR-Vize), der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Springe, Dr. Egbert Schaefer und zahlreiche Kommunalpolitiker sowie Bürgermeister Jörg-Roger Hische.

NDZ-Verleger Burkhard Schaper freute sich über die Rekordsumme von 3000 Euro, die von den Gästen gespendet wurde. Den Scheck nahm Rösler persönlich entgegen – er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Robert-Enke-Stiftung. Sie hilft sowohl herzkranken Kindern als auch Menschen mit seelischen Problemen. Denn: „Es gibt keine Krankheit, für die man sich schämen muss“, sagte Rösler.

Es war bereits das fünfte Benefiz-Ereignis dieser Art im kaiserlichen Jagdschloss, in der Vergangenheit profitierten unter anderem die Tafel, die Lebenshilfe und der Kinderschutzbund.

„Bin als erste da!“ – Maria Flachsbarth schreibt eine SMS an Matthias Miersch, im Hintergrund Richard Höptner.
  • „Bin als erste da!“ – Maria Flachsbarth schreibt eine SMS an Matthias Miersch, im Hintergrund Richard Höptner.
Deftig und lecker: Die Gäste laben sich an Fleisch, Wurst – und natürlich Grünkohl.
  • Deftig und lecker: Die Gäste laben sich an Fleisch, Wurst – und natürlich Grünkohl.
Spaß ohne Parteizwang: Heinrich Freimann (CDU) und Katrin Kreipe (SPD).
  • Spaß ohne Parteizwang: Heinrich Freimann (CDU) und Katrin Kreipe (SPD).
Der Minister umringt von den Jagdhornbläsern.
  • Der Minister umringt von den Jagdhornbläsern.
„Bin als erste da!“ – Maria Flachsbarth schreibt eine SMS an Matthias Miersch, im Hintergrund Richard Höptner.
Deftig und lecker: Die Gäste laben sich an Fleisch, Wurst – und natürlich Grünkohl.
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