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Weihnachtsmarkt: BIG-Mitglieder müssen anpacken

BENNIGSEN. Nicht nur das Geld, auch das Personal ist derzeit bei der Bennigser Interessengemeinschaft (BIG) knapp. Es werde immer schwerer, Veranstaltungen, wie den Weihnachtsmarkt, auf die Beine zu stellen, warnte der Vorsitzende Dirk Schart. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

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Autor:

Anne Brinkmann-Thies

Seit vielen Jahren organisieren Lars Busse und Matthias Hüper den zweitägigen Markt, dieses Mal am 9. und 10. Dezember. „Es ist schade, dass die ganze Arbeit bislang von nur zwei Leuten geleistet wurde“, erklärte Schart. Das soll sich jetzt ändern: Jedes BIG-Mitglied werde verpflichtet, zwei Arbeitsstunden beim Auf- und Abbau der Stände zu leisten. Alternativ werden 40 Euro als Ersatzzahlung fällig.

Die Organisation und Verteilung der Aufgaben bleibe in den Händen von Hüper und Busse. Und letzterer konnte mit einer positiven Botschaft aufwarten: Rund 30 Angebote erwarten die Besucher. „Das ist wirklich viel“, sagte Busse, der den Markt organisiert – auch wenn er nicht einmal Mitglied der BIG ist.

Neben den treuen örtlichen Standbetreibern, etwa dem Wassersportverein, dem Christlichen Verein Junger Menschen oder der Fotogruppe Bennigsen wird in diesem Jahr voraussichtlich der Fußball-Club ein Torwandschießen anbieten. Die Ortsfeuerwehr betreibt einen Grillstand und der Lions-Club plant eine Verlosung von küchenfertigen Enten. Weihnachtliche Musik und Chorgesang sowie eine Tannenbaum-Verlosung stehen auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Dezember, wird Peter von Sassen weihnachtliche Geschichten in der Alten Schmiede lesen und zugleich auf eine weitere Aktion der BIG aufmerksam machen: Am 23. März zeigt von Sassen in der Lüderser Bergdorfhalle eine Multi-Media-Schau über die Antarktis.

Den Weihnachtsmarkt wolle die BIG nicht nur erhalten, sondern die Besucherzahl möglichst steigern, sagte Schart. Und es damit letztlich auch schaffen, den alljährlichen „durchschnittlich mittleren dreistellige Zuschuss“ der Werbegemeinschaft in diese Veranstaltung herunterzufahren. Auch Platz für neue Stände gebe es in der Straße „Am Gut noch“, berichtete Busse. In Richtung Westen gebe es noch Erweiterungsflächen. Dort müssten dann zwar zusätzliche Lichterketten für ein stimmungsvolles Ambiente installiert werden, das sei aber kein Problem, erklärte der Marktleiter.

Auch die BIG könnte sich ab kommendem Jahr mit einem Stand präsentieren und zugleich für sich werben, so Schart. In der Gemeinschaft können auch Privatpersonen Mitglied werden.

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