weather-image

Was googelt Springe?

SPRINGE. Wie heißt der höchste Deister-Berg, was hat der Korallenoolith mit dem Hirschkopf zu tun und was ist eigentlich eine Wöltjebuche? Solche Fragen können nur Springe-Experten beantworten. Oder die Suchmaschine Google.

Ziemlich beliebt: Seit dem Jahr 2004 hat sich Springe zu einem immer gefragteren Wort für die Suchmaschine Google entwickelt. So oft wie im August 2017 wurde noch nie nach der Deisterstadt gesucht. FOTO: MISCHER/ MONTAGE: STORCH
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Der amerikanische Konzern wertet jährlich Billionen Suchanfragen aus und ermittelt so globale und regionale Suchtrends. Auf Anfrage der NDZ hat Google einen exklusiven Überblick darüber erstellt, was in Springe und über Springe gesucht wird.

Am häufigsten taucht die Stadt in der weltweiten Suche in der Komobination Wisentgehege Springe auf, dicht gefolgt von BBS Springe. Auf Platz drei der weltweiten Suchanfragen schafft es der Saupark Springe. Auf Platz vier ist die Suchkombination Volksbank Springe

So weit, so gut. In Springe selbst scheinen Menschen das zu googeln, was sie gerade bewegt oder welche Aktivität sie in nächster Zeit ausüben wollen. Deshalb landet etwa die Suche Wetter Springe auf Platz vier der Suchanfragen der Springer. Platz drei: BBS Sprige, den zweiten belegt Springe Wisentgehege. Kurios: das Wisentgehege ohne Springe ist auf dem ersten Suchanfragen-Platz.

Auf dem Vormarsch ist indes die IGS Springe: 250 Prozent häufiger wurde nach diesem Begriff in den vergangenen zwölf Monaten gesucht. Auf Platz zwei der Suchwörter mit dem größten Zuwachs steht die Suche nach dem IGS-Vertretungsplan. Auf den dritten Platz der Gewinner schafft es der Herbstzauber Springe.

Interessant wird auch ein Blick auf Springes Nachbarkonue im Altkreis: Im Vergleich mit Bad Münder ist Springe eine regelrechte Google-Metropole. Während der Suchbegriff Springe es im Google-Ranking für die vergangenen zwölf Monate auf eine Beliebtheit von 84 Punkten schafft, landet Bad Münder auf der Marke 36 – der Wert Hundert stellt dabei jeweils die höchstmögliche Beliebtheit eines Begriffs dar. Die meisten Springe-Suchen werden übrigens von Niedersachsen aus gestartet, darauf folgen Hamburg und Bremen.

Mit Hilfe von „Google Trends“ können Suchanfragen online übrigens von jedermann eingesehen werden. „Dabei können unsere Tools nie dazu verwendet werden, individuelle Nutzer und deren Suchinteressen zu identifizieren“, sagt ein Sprecher.

Vielmehr lassen sich durch die Google-Erfassung Tendenzen für gesellschaftliche Trends in einer Region erkennen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare