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Hubertusfest im Wisentgehege lockt Massen an / Knapp 100 Aussteller

Wally und Charly sind die Überflieger

Springe (jemi). Die Stars des 17. Hubertusfests waren in diesem Jahr die beiden Sperbergeier Wally und Charly. Zum ersten Mal überhaupt waren die großen Vögel für die Zuschauer des Wisentgeheges bei einer Vorführung zu sehen. Die Besucher drängten sich an beiden Tagen um den Sikahügel und lauschten den Ausführungen der beiden Falkner Frederik Gutt und Vanessa Korzenski. Am Sonnabend waren die Besucher so gespannt, dass sie sich trotz der Ermahnungen der Falkner zu nah an dem Hügel aufhielten und nur ungern zur Seite wichen. Am Sonntag wurde der Bereich dann abgesperrt.

Vanessa Korzenski und die Schnee-Eule verstehen sich.

Aber nicht nur die Falknerei lockte die Massen an. Das Hubertusfest entpuppte sich auch in diesem Jahr als echter Zuschauergarant, auch wenn ein paar Hundert weniger kamen als im vergangenen Jahr. 10 400 Menschen aus ganz Niedersachsen fanden den Weg ins Wisentgehege und stimmen den Leiter Thomas Hennig zufrieden: „Es ist alles gut verlaufen. Schade, dass es gestern Morgen zunächst geregnet hat.“ Doch mit dem Gottesdienst, der traditionell am Sonntagvormittag stattfindet, kamen die ersten Sonnenstrahlen durch und sorgten auch für einen angenehmen zweiten Tag.

Neben den Aufführungen der Falkner, die neben den Sperbergeiern auch Eulen und Adler vorstellten, begeisterte ebenfalls Wolfsexperte Matthias Vogelsang die Besucher mit seinen Wölfen und demonstrierte das blinde Verständnis zwischen den Tieren und ihm. Wer den Wölfen bei der Fütterung zugesehen hatte, verspürte im Anschluss sicherlich ebenfalls Hunger. Der konnte an jeder Ecke gestillt werden. Von Schmalzkuchen über Bärlauch-Bratwurst und Reibekuchen am Kiwanis-Stand gab es wirklich reichlich Auswahl. Auch die knapp 100 Aussteller, die sich im kompletten Areal aufhielten, zogen am Ende der zwei Tage ein positives Fazit.

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Seit zehn Jahren gehören sie schon zum Hubertusfest: die Calenbe
  • Seit zehn Jahren gehören sie schon zum Hubertusfest: die Calenberger Bläser. Fotos: jemi
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