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SPD und CDU bringen ihre Kandidaten in WGAI ein / Torsten Koch übernimmt Vorsitz

Wählergemeinschaft will Ortspolitik machen

Altenhagen I (mf). Erstmals wird in diesem Herbst bei einer Springer Kommunalwahl eine Wählergemeinschaft antreten. Vorerst gilt dies jedoch nur für einen einzigen Ortsteil: Am Wochenende wurde die Wählergemeinschaft Altenhagen I (WGAI) gegründet.


Hinter dem Namen verbirgt sich allerdings nur bedingt eine neue Kraft. Das Rückgrat der WGAI bilden vielmehr die Ortsgruppen von SPD und CDU, die beide nicht mehr mit einer eigenen Liste antreten, sondern ihre Kräfte in einer Einheitsliste bündeln wollen (NDZ berichtete). Hintergrund sind die immer schwieriger werdenden Bemühungen, Kandidaten zu mobilisieren.

Der Plan, gemeinsam eine parteiübergreifende Liste aufzustellen, war in den jeweiligen Stadtverbänden von CDU und SPD allerdings auf wenig Verständnis gestoßen.

Die neue Wählergemeinschaft soll aber nicht nur Mitgliedern von SPD und CDU offen stehen, sondern allen, die sich zum Wohl des Dorfes lokalpolitisch engagieren wollen. „Wir sind unabhängig und keiner politischen Richtung zuzuordnen“, betont denn auch Torsten Koch, der zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde.

Jeder sei eingeladen, mitzumachen und die Zukunft des Dorfes mitzugestalten. „Ich hoffe, dass es etliche Einwohner gibt, die sich zur Kandidatur bereit erklären“, sagt Koch. Der 41-jährige selbstständige Versicherungskaufmann stammt aus Hannover und lebt seit 2004 in Springe. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Marina Handke gewählt. Mit CDU-Mann Wilfred Nikolay stehe der Wählergemeinschaft zudem ein erfahrenen Kommunalpolitiker als Schriftführer zur Seite, sagt Koch. Komplettiert wird der Vorstand von Beirat Rainer Manthei.

Eine Ausweitung auf andere Ortsteile beziehungsweise ein Engagement auf Stadtebene sei nicht geplant, so der Vorsitzende. Es gehe der WGAI vorrangig um Altenhagen.

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