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SPD fordert die Stadt zum Anbieterwechsel und zum Verzicht auf Kernkraft auf / Appell an Bürger

Verwaltung soll auf Öko-Strom umstellen

Springe (mari). Die SPD Springe will eine Energiewende im Rathaus einläuten: Die Stadtverwaltung solle für ihre Gebäude künftig nur noch Naturstrom verwenden. Andere Kommunen gingen längst mit gutem Beispiel voran, auch die Region Hannover verzichtet auf Atomstrom.


„Die Kernkraft ist eine extreme Risiko-Technologie“, warnt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Springe, Eberhard Brezski. „Solange noch nicht einmal die Endlagerung gelöst ist, müssen wir auf diese Form der Energieerzeugung verzichten.“

Die Partei will mit einer Unterschriftenaktion die „Energiewende jetzt!“ (so der Slogan) vorantreiben. Sie hat bei ihrer Hauptversammlung in der „Alten Herberge“ aber auch einen Antrag formuliert, der im April im Stadtrat verabschiedet werden soll.

Das Papier besteht aus drei Forderungen. Erstens: In den städtischen Gebäuden und Liegenschaften soll künftig nur noch sauberer Strom fließen. Unklar ist dabei, ob die Verwaltung ihren bestehenden Liefervertrag sofort oder erst zu einem späteren Zeitpunkt ändern kann und was der Wechsel letztlich kosten wird.

Zweitens: Die Stadt solle auf die Stadtwerke Springe einwirken, im Basistarif – den die meisten Springer nutzen – den Anteil an Atomstrom auf Null zu fahren. Drittens: Die Verwaltung soll an alle Bürger appellieren, auf Ökostrom umzustellen. Egal, bei welchem Stromanbieter sie sind.

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