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Verhandlungen zur Sportstätten-Miete bringen kaum Änderungen / Rat entscheidet Donnerstag

Vereine sollen zahlen wie gehabt

Springe. Im Dezember hatte der Rat die Wiedereinführung der Sportstätten-Miete überraschend gekippt: Man wolle, entschied die Mehrheit der Politik, eine „einvernehmliche Regelung“ mit den Vereinen finden. Wird das gelingen?


Springe. Im Dezember hatte der Rat die Wiedereinführung der Sportstätten-Miete überraschend gekippt: Man wolle, entschied die Mehrheit der Politik, eine „einvernehmliche Regelung“ mit den Vereinen finden. Nach einem Treffen der Fraktionen mit Stadt und Sportring gibt es jedoch nur eine kleine Änderung an den Plänen, die in der kommenden Woche im Rat endgültig verabschiedet werden sollen.

Demnach startet die neue Mietordnung am 1. April. Die Stadt hatte nach dem Gespräch auf Wunsch von Politik und Vereinen weitere Infos zur Verfügung gestellt. Dazu gehört etwa ein Auszug aus dem Urteil, mit dem das Verwaltungsgericht die alte Gebühr gekippt hatte. Das Papier ist der Stadt besonders wichtig – denn darin bestätigen die Richter, dass die Verwaltung nicht zu einer von vielen Vereinen geforderten individuellen Berechnung je nach Hallengröße gezwungen wird.

Die einzige erkennbare Nachbesserung betrifft die Hallennutzung durch Fußballteams: Die dürfen die Zeiten künftig wie geplant bis einschließlich der C-Jugend nutzen. A- und B-Jugend-Mannschaften sowie Frauen- und Herrenteams können frei werdende Zeiten aber bis zu drei Monate lang mieten – etwa, wenn sie sich auf Hallenturniere vorbereiten wollen.

Die Stadt wehrt sich außerdem gegen eine „immer noch kursierende Behauptung“, wie sie es formuliert: Der Aufwand, der durch die Entgeltberechnung entstehe, fresse einen Großteil der Einnahmen auf. Man brauche, sagt Fachdienst-Chefin Gabriele Tegtmeyer, ohnehin zwei Stunden pro Woche für die Vergabe der Hallenzeiten. Und das unabhängig von der Erhebung des Entgelts. Die wiederum nehme zwei weitere Stunden in Anspruch. Bei Einnahmen von zuletzt 58 800 Euro für 2014 lohne sich der Aufwand also in jedem Fall.

Vereine, die die Miete in finanzielle Schwierigkeiten bringe, biete man weiterhin Hilfe an. Bislang habe sich aber erst ein Club gemeldet.

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