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Umfeld der Kirche soll umgestaltet werden / Sanierungsbeirat schaut sich erste Pläne an

Urbanes Flair für Eldagsens neue gute Stube

Eldagsen (ric). Natürlich soll er wirken, gleichzeitig urban – schließlich soll der Kirchplatz Eldagsens neue Stadtmitte repräsentativ widerspiegeln. Gestern Abend trafen sich Mitglieder des Sanierungsbeirates mit den Planern, um sich gestalterische Ideen anzuhören und eigene Visionen einzubringen.

Auch das Innere der St.-Alexandri-Kirche wird – mitsamt se

Dr. Christoph Schwan und Uwe Mußgnug von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft in Hannover wollen zusammen mit den Eldagsern einen durchgängigen, offenen Platz als erstes zentrales Projekt bei der Stadtsanierung schaffen. „Das geht zunächst durch einheitliches Pflaster, das visuell aufgelockert werden kann“, sagt Mußgnug. Das Problem: Kirch- und Marktplatz seien bislang zu stark voneinander getrennt, die Vorder- und Rückseite der Kirche zu ungleichmäßig.

Die gestern vorgestellten Planungen wurden nach der Ortsbegehung noch einmal ausführlicher beraten. Schwan sagte, dass aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Springe eine scheibchenweise Lösung möglich sei – die könnte sich bis zu drei Jahre hinziehen, ergänzte sein Kollege. Schon bei der vergangenen Sitzung seien die Ideen positiv aufgenommen worden, freuen sich die Gestalter. Der Platz soll in Zukunft mehr bieten: „Er wird mit Leben gefüllt.“ Je nach Anlass können etwa Parkplätze zeitweise zugelassen oder mit Pollern gesperrt werden. Schwan weiß aus seiner langjährigen Tätigkeit: „Es gibt Sanierungsbeiräte, die alles zerreden wollen.“ In Eldagsen wolle man lieber Perspektiven schaffen. „Wir arbeiten uns Stück für Stück voran.“

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