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Straßenausbau: Rat beschließt neues Gebührensystem

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Alle Springer Grundstücksbesitzer sollen frühestens ab 2019 einen neuen wiederkehrenden Beitrag für Straßensanierungen zahlen – sofern in ihrem Ortsteil eine solche Baumaßnahme ansteht. Das hat der Rat am Donnerstagabend nach einer emotionalen Debatte und einer mehrstündigen Sitzung beschlossen. Die Koalition von SPD und CDU setzte sich so mit ihrer Forderung durch. Das neue System soll den bisherigen Beitrag ablösen, den nur direkte Anlieger einer sanierten Straße zahlen müssen.  Und der mitunter fünfstellige Beiträge für einzelne Betroffene bedeutet hatte. Bei aktuellen Maßnahmen droht das nun nicht mehr: Das neue System soll rückwirkend ab 1. Januar 2018 gelten. Vergeblich blieben am Ende die Bemühungen von Bürgermeister Christian Springfeld und der Ratsminderheit, die durch das Aus für das alte System entfallenen Beiträge durch eine höhere Grundsteuer auf noch mehr Schultern zu verteilen. Dieses Vorgehen hatten auch die meisten der mehr als 100 Bürger im Saal gefordert.
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