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Messe am Gut Bockerode lockt schon gestern Massen an / Heute sollen noch einmal 25 Prozent mehr Besucher kommen

Start der Feldtage glückt mit viel Sonnenschein

Mittelrode (jemi). Noch bis morgen gleicht das Gelände um das Rittergut Bockerode einer Zeltstadt. 300 Aussteller, so viele wie noch nie, sind bei den DLG-Feldtagen dabei. Das erklärte gestern der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, in seiner Eröffnungsrede.

Hausherr Friedrich Henkels und Ministerin Astrid Grotelüschen ne

Er betonte, ebenso wie Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen, dass die Innovation und der Fortschritt entscheidend seien für die Zukunft der Landwirtschaft. Abschließend dankte Bartmer dem Gastgeber und Hausherren Friedrich Henkels, der ein „landwirtschaftlicher Unternehmer par excellence“ sei, für die Bereitstellung des Geländes. Die Eröffnung der Feldtage gestern lief für Aussteller und Organisatoren glatt. Alle Teilnehmer freuten sich über das Wetter, das Grotelüschen nach eigener Aussage extra beim Ministerium bestellt habe, wie sie schmunzelnd anmerkte.

Auf insgesamt 48 Hektar sind die Stände auf dem Festgelände verteilt – einige Aussteller reisen von weit her an, etwa aus den USA, Irland oder Tschechien. Präsentiert werden die neusten Maschinen, etwa der Trecker Fendt 828, der im November auf den Markt kommt und für 150 000 Euro ohne Mehrwertsteuer zu haben ist. Aber auch Vertreter von Fachzeitschriften, Mineraldünger-Firmen und Unternehmen, die sich mit ökologischem Landbau beschäftigen, tummeln sich auf dem Gelände. Viel diskutiert sind die Getreidearten, die zum Teil die einprägsamen Namen „Tarzan“, „Manager“ oder „Winnetou“ tragen. Bereits im Oktober hatten die meisten Saathersteller die verschiedenen Getreidesorten in Mittelrode angepflanzt; jetzt konnten die Pflanzen begutachtet werden.

Das Publikum auf Gut Bockerode war bereits am ersten Tag sehr gemischt. Unter den Gästen waren auch Studenten und Auszubildende der Landwirtschaft, die sich informierten und austauschten. Anwesend waren auch erfahrene Landwirte aus ganz Deutschland, die die Messe nutzten, um die neusten Entwicklungen auf dem Markt mitzubekommen und für sich zu nutzen. Traditionell werden bei den Feldtagen die besten Nachwuchs-Forscher mit dem Wilhelm-Rimpau-Preis ausgezeichnet. Die Preisträger kamen dieses Mal von den Universitäten aus Berlin, Hohenheim und Weihenstephan.

Maria, Isabel und Carina aus dem Sauerland.
  • Maria, Isabel und Carina aus dem Sauerland.
Viele Kamerateams sind da.
  • Viele Kamerateams sind da.
Das Gelände: ein Meer aus Fahnen und Zelten.  Fotos: jemi
  • Das Gelände: ein Meer aus Fahnen und Zelten. Fotos: jemi
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