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THW hilft weiter in Flüchtlingslagern

Springer halten sich für weitere Einsätze bereit

Springe. Tag und Nacht sind Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) aus Springe seit gut einer Woche im Einsatz, um die Flüchtlingshilfe im Umland zu unterstützen. Sowohl in Hameln als auch in Langenhagen setzten sich die Helfer für einen reibungslosen Ablauf ein. „Wir werden vor allem dann angefordert, wenn Not am Mann ist und eine Hilfe ad hoc benötigt wird“, berichtet Lars Zufelde vom Springer THW. Für längere und kontinuierliche Einsätze fehle bei den ausschließlich ehrenamtlichen Helfern die Kapazität.

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In den vergangenen Tagen hatten die Springer in Langenhagen zu tun. Eine Lagerhalle vor Ort sollte für eine behelfsmäßige Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut werden. Dafür wurde eine sogenannte Infrastrukturbrücke aus Stahlrohren über eine Straße benötigt, um Wasseranschlüsse für die behelfsmäßigen Sanitäreinrichtungen bereitzustellen. Da dem THW Lehrte das Material ausgegangen war, halfen die Springer mit Gerüstsystemen aus, um die Konstruktion zu realisieren. „Die Brücke dient dazu, dass die Kabel und Schläuche nicht auf der Fahrbahn liegen und den Autoverkehr behindern“, erläutert Zufelde. An diesem Tag kamen die Helfer spät ins Bett, denn der Einsatz dauerte bis 2.30 Uhr.

Auch in dieser Woche ist das THW Springe noch mit Flüchtlingshilfe beschäftigt: Bis zum morgigen Mittwoch ist ein Helfer mit Kochausbildung in der Großküche in Hameln aktiv. Zufelde geht davon aus, dass auch in den kommenden Wochen und Monaten noch weitete Anfragen kommen werden. Tatkräftige Unterstützung und Material bleiben seiner Meinung nach ein unerlässliches Gut in Hinblick auf die Flüchtlinge, die erwartet werden.

In Hameln waren kontinuierlich drei Helfer in der ehemaligen Kaserne im Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Hameln brachten sie den Aufbau von Verpflegungs- und Unterbringungseinrichtungen voran und halfen im logistischen Bereich aus.

Die Arbeit bestand aus Lagerverwaltung, Warenannahme und -ausgabe. Außerdem legten die Anschlüsse für eine funktionierende IT-Infrastruktur und nahmen Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten am Gebäude vor und organisierten die Arbeitsabläufe des technischen Personals. Weitere Helfer führten Transporte mit Großfahrzeugen vor. jemi

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