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Springe will Hochzeitspaare aus ganz Deutschland locken

Springe. Einen romantischen Leuchtturm, in dem sich Liebende das Ja-Wort zuhauchen können, gibt es in Springe nicht. Standesamtsleiterin Martina Haugwitz hat allerdings einen anderen Ort in der Deisterstadt ausgemacht, an dem bald außergewöhnliche Hochzeiten möglich sein sollen.

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VON MARITA SCHEFFLER

Springe. Einen romantischen Leuchtturm, in dem sich Liebende das Ja-Wort zuhauchen können, gibt es in Springe nicht. Standesamtsleiterin Martina Haugwitz hat allerdings einen anderen Ort in der Deisterstadt ausgemacht, an dem bald außergewöhnliche Hochzeiten möglich sein sollen: die rußgeschwärzte Schmiede des Ehepaars Rimkus.

„Nach unseren Recherchen können wir dort ein Konzept anbieten, das deutschlandweit einmalig ist“, sagt Haugwitz. Die „Paradiesschmiede“ sei für Springer ebenso interessant wie für Paare aus dem gesamten Bundesgebiet – oder auch dem Ausland.

Die Idee für den ungewöhnlichen Trau-Ort stammt von der Musikerin Christine Rimkus und ihrem Mann Andreas, dem Schmiedekünstler. Sie wurden von der schottischen Stadt Gretna Green inspiriert: In der dortigen Schmiede reichen sich jedes Jahr 5000 Paare die Eheringe. Der Ort hat Geschichte geschrieben, weil er 200 Jahre lang von minderjährigen Verliebten aus England aufgesucht wurde, die dort ohne Erlaubnis der Eltern heiraten konnten. Die Schmiede wird in zahlreichen Büchern erwähnt und ist ein Touristenmagnet.

Details zu der Springer „Paradiesschmiede“ wollen Haugwitz und das Ehepaar Rimkus erst in wenigen Wochen verraten. Bis dahin muss der neue Trau-Ort noch formal gewidmet werden. Mit der ersten Hochzeit rechnet Haugwitz im Frühjahr 2016. Zwar müsse sich das neue Angebot erst herumsprechen, „wir wissen aber, dass Ambiente-Trauungen derzeit der Hit sind. Die werden gebucht“.

Wer bislang in der Deisterstadt den Bund fürs Leben schließen möchte, kann das im Alten Rathaus, im Jagdschloss, im Museum sowie auf dem Gutshof von Jeinsen in Gestorf tun. In der Gunst der Liebenden liegt das Alte Rathaus deutlich vorn: 70 Prozent der Paare heiraten dort. Jedes vierte Paar wählt den idyllischen Gutshof in Gestorf für den schönsten Tag. Das Jagdschloss und das Museum folgen abgeschlagen.

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