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Springe muss Frauenbeauftragte einstellen

Springe. Die Deisterstadt muss nach mehr als zehnjähriger Pause wieder eine hauptamtliche Frauenbeauftragte einstellen. Die Landesregierung hat in dieser Woche einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der alle Kommunen mit mehr als 20 000 Einwohnern zu dem Schritt verpflichtet.


19,5 Wochenstunden soll sich künftig ein Rathaus-Mitarbeiter um die Gleichstellung kümmern. Fachbereichsleiter Gerd-Dieter Walter missfällt allerdings: „Derzeit ist im Gespräch, dass uns das Land nur einen pauschalen Anteil der Kosten erstattet.“ Er hofft auf eine Nachbesserung. Die Neu-Besetzung wird sich vermutlich bis zum Jahreswechsel hinziehen.

In Springe gab es bereits einmal eine hauptamtliche Frauen- beziehungsweise Gleichstellungsbeauftragte. Vor zwölf Jahren entschied der Rat jedoch mit Blick auf die defizitäre Haushaltslage: Es genügt, wenn eine Ehrenamtliche die Aufgabe übernimmt. mari

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