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Sparkassen-Hochhaus: Vom Wahrzeichen zum Problemfall

SPRINGE. Inzwischen ist auch die Sparkasse Hannover ausgezogen – als allerletzter Mieter: Das Sparkassen-Hochhaus steht endgültig leer. Der Koloss, 1973 als stadtbildprägendes Symbol, als Wahrzeichen des Fortschritts eingeweiht, ist heute baufällig – und ohne erkennbare Perspektive.

Ungewisse Zukunft: das Sparkassenhochhaus. FOTO: ZETT

Die Baum-Gruppe in Hannover, der das Gebäude gehört. erklärte auf Anfrage, es stehe noch nicht fest, was mit dem Haus passiert. Immobilien-Investor Baum hatte das Haus im Paket mit der Sparkassenzentrale in Hannover gekauft. Schon vor Jahren hatte das Unternehmen der NDZ gegenüber signalisiert, sich einen Abriss samt Neubau vorstellen zu können. Die Kosten für den Abriss allein bezifferte ein Sprecher damals auf einen „höheren sechsstelligen Bereich“.

Dass Baum dort selbst als Vermieter von Wohn- oder Gewerbeimmobilien auftritt, erschien zumindest vor zwei Jahren als unwahrscheinlich: Denn in Springe ist das Unternehmen bislang sonst nicht vertreten. Weil Baum die eigenen Objekte aus Gründen der Qualitätssicherung selbst betreut, sei die Anfahrt für eine einzelne Immobilie recht aufwändig.

Bürgermeister Christian Springfeld sagt, er selbst habe „zwei oder drei Mal“ mit Baum über die Zukunft des Hauses gesprochen – aber auch den Eindruck gewonnen, dort sei noch keine Entscheidung gefallen.

Er selbst halte den Standort für attraktiv, um dort womöglich Ärzte in einem kombinierten Wohn- und Praxisneubau anzusiedeln: „Aber vorstellen kann man sich natürlich immer viel...“zett

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