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Sparkassen-Filialen in Eldagsen und Völksen schließen

VÖLKSEN/ELDAGSEN. Lange Zeit hatten Bankfilialen mit Bäckern eines gemeinsam, es gab sie an fast jeder Ecke. Doch allmählich werden die Bankfilialen rar. Die Wege der Bankkunden in Springe werden künftig im Schnitt weiter – Schließungen in Völksen und Eldagsen stehen an.

Die Tage der Sparkassenfiliale sind gezählt. In einer Woche ist der letzte Geschäftstag. Foto: Hermes
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

In Gestorf hatte die Volksbank ihren Standort bereits im Mai dieses Jahres dicht gemacht – sehr zum Ärger der Bürger. Der dortige Sozialverband arbeitet aktuell an einer Lösung. Ein Volksbank-Serviceshuttle soll die Gestorfer regelmäßig zum Kreditinstitut fahren. Am 11. Oktober soll es eine Bürgerversammlung geben, bei der Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen (wir berichteten). Als nächstes gibt die Sparkasse wie angekündigt zwei personenbesetzte Filialen auf – in Völksen und Eldagsen. „Der Standort in Völksen hat seinen letzten Geschäftstag am Donnerstag, 28. September“, sagt Sprecherin Dagmar Lietz.

In Eldagsen sei der vorerst letzte Geschäftstag am 27. Oktober. „Hier schaffen wir ein Selbstbedienungs-Center mit Beratungsmöglichkeit“, sagt Lietz. Dazu müsse zunächst umgebaut werden. Für die Zeit während des Umbaus stelle die Sparkasse einen Container mit Selbstbedienungs-Geräten – einem Multifunktionsterminal und einem Geldautomaten – vor der Filiale auf. „Im Januar bieten wir unseren Kunden dann in Eldagsen wieder die Möglichkeit, einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren und wahrzunehmen“, so die Sprecherin.

Die Kunden seien Brief informiert worden. „Außerdem weisen wir mit Plakaten und Aufklebern in den jeweiligen Filialen darauf hin.“ Zudem habe Vertriebsdirektor Karsten Brummermann gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland mehrere Informationsveranstaltungen an den betreffenden Standorten durchgeführt.

Als Gründe für die rückläufigen Filialzahlen werden vom Unternehmen veränderte Gewohnheiten der Kunden genannt. Demnach würden diese deutlich seltener die Filialen aufsuchen als noch vor einigen Jahren, stattdessen seien sie häufiger über das Internet mit den Banken in Kontakt.

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