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40 Vereine beteiligen sich am Festumzug / Viele Zuschauer auf dem Marktplatz

Sonniges Spektakel auf den Straßen

Springe (jemi). 40 Vereine, 13 Festwagen und rund 1700 Teilnehmer sorgten gestern beim großen Festumzug des Volks- und Feuerwehrfest für ein buntes und spektakuläres Treiben auf Springes Straßen. Und das Wetter hielt: Kein einziger Tropfen prasselte auf die Menschenmassen nieder. Besonders am Markt und am Start- und Zielpunkt in der Harmsmühlenstraße fanden sich zahlreiche Springer ein, um den Umzug zu verfolgen.

ö  Der Beweis: Die kleinen Deisterhexen tanzen nicht mit einem B

Tanz und Glamour verbreiteten zahlreiche Vereine. Die Junior-Deisterhexen und die „Oriental Dance and More“-Gruppe aus Bennigsen fielen schon wegen ihrer wehenden Kostüme beziehungsweise der roten Schirme auf. Einige der orientalischen Tänzerinnen meisterten die Strecke sogar ohne Schuhe (und ohne spätere Blasen an den Füßen). Bereits zum fünften Mal waren sie beim Springer Festumzug dabei – und werden immer wieder gerne gesehen.

Der Kleingartenverein hatte in diesem Jahr einen besonderen Wagen kreiert. Durch einen Dschungel schauten Axel und Monika durch den Blätter-Urwald. Der TGV Springe nutzte den Umzug (Motto: „Neues in Springe“), um auf seinen neuen Vorstand aufmerksam zu machen. Das stand auch auf seinem Plakat: „Die neuen Zugpferde“.

Stimmgewaltig und textsicher präsentierten sich die Kicker des FC Springe, die Fußballlieder zum Besten gaben. Nicht auf einem Wagen, einem Pferd oder zu Fuß bewegten sich die Mitglieder des „Team Springe“ voran. Sie fuhren Fahrrad – gar nicht einfach, bei langsamer Schrittgeschwindigkeit.

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Obwohl es nicht regnete, marschierte Bürgermeister Jörg-Roger Hische nass ins Festzelt ein. „Ich bin ein paar Mal mit einer Wasserpistole bespritzt worden.“ Für die Abkühlung könnte etwa der fünfjährige Zuschauer Fynn Lange gesorgt haben: Er ärgerte die Großen mit seiner spritzgewaltigen Waffe. Hische hatte beim Umzug ebenso viel Spaß wie Ortsbürgermeister Jürgen Trotte. Die Vereine hätten sich wieder viel einfallen lassen, so Trotte, der von einer gelungenen Veranstaltung sprach: „Toll, dass sich die Ausrichter trauen, Änderungen vorzunehmen.“ Man könne ein Fest schließlich nur erhalten, wenn man neue Wege einschlage.

Mehr vom Volks- und Feuerwehrfest: Zur Bildergalerie und zum Video.

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