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Luftsportverein Springe muss 10 000 Euro investieren

Segelflieger brauchen neue Funkgeräte

Springe. Beim Springer Luftsportverein (LSV) ruht zwar derzeit der Flugbetrieb, auf dem Vereinsgelände an der Harmsmühlenstraße herrscht aber keinesfalls Stille. Hier gibt es in der Winter-Werkstattarbeit erheblich viel zu tun.


Springe. Beim Springer Luftsportverein (LSV) ruht zwar derzeit der Flugbetrieb, auf dem Vereinsgelände an der Harmsmühlenstraße herrscht aber keinesfalls Stille. Hier gibt es in der Winter-Werkstattarbeit erheblich viel zu tun. Der Verein muss bis zum 1. Januar 2018 eine EU-Vorschrift erfüllen und neue Funkgeräte in seine sechs Flugzeuge einbauen. Dabei handelt es sich um vier vereinseigene und zwei private Maschinen.

Der Umbau ist nicht nur mit erheblichen Kosten verbunden – insgesamt rund 10 000 Euro müssen die Segelflieger investieren. Es müssen auch Fachleute gefunden werden, die die Arbeiten durchführen können. Beim LSV macht das im Augenblick Jürgen Schodder, studierter Datentechniker, der das alte Funkgerät ausbaut und durch ein neues ersetzt.

In der Werkstatt seht das Flugzug bereit. Zwei Maschinen sollen pro Saison umgerüstet werden. „Damit ist auch viel Schreibarbeit verbunden“, erklärt der LSV-Vorsitzende Klaus Preen. „Die Frequenzen, auf denen unsere Funkgeräte senden, müssen neu beantragt werden – und das dauert.“

Eine weitere Prüfung, die die Sportler gerade beschäftigt hat: Fachleute kontrollierten die Fallschirme. Die mussten dazu ausgebreitet und genauestens begutachtet werden. Der Prüfbericht muss vom LSV aufbewahrt werden. „Schließlich ist der Fallschirm die Rettung, falls in der Luft mal etwas schiefgehen sollte“, sagt Preen.

Wie der Vorsitzende weiter berichtet, hat der Verein im vergangenen Jahr einen regen Flugbetrieb organisiert. Dazu zählt auch das Fliegen am Ith. Ziel für 2016 ist die Teilnahme an Technik-Seminaren und an örtlichen Veranstaltungen. Außerdem wollen die Segler weiterhin darauf achten, einen stabilen und regelmäßigen Flugbetrieb durchzuführen – auch ohne eigenen Start- und Landeplatz.

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